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08. Oktober 2010: Der Herr der Ringe Online verdoppelt Umsätze durch free-to-play, GDC Online Awards Gewinner gekürt, Antipiraterieabkommen abgeschwächt

Redaktion   //   Oktober 8, 2010   //   0 Kommentare

Kostenlosmodell verdoppelt Umsätze von Der Herr der Ringe Online

Im Rahmen der Game Developers Conference Online 2010 gab „Der Herr der Ringe Online“-Producerin Kate Paiz gestern in Austin, Texas spannende Einblicke in die aktuellen Nutzerzahlen des Lizenz-MMORPGs: Nach der Umstellung im letzten Monat von einem klassischen Abo-System auf ein Free-to-Play-Modell haben sich die Umsatzzahlen nahezu verdoppelt.

Rund 20% der inaktiven Spieler-Basis reaktivierte in dem Zeitraum ihren Account, gleichzeitig wurden über eine Millionen neue Spieler registriert. Laut Codemaster Vizepräsident David Solari, dem europäischen Publisher von „Der Herr der Ringe Online“, investieren zwar nur rund ein Prozent der Spieler signifikant viel Geld, aber die breite Nutzerbasis sorgt dafür, dass insgesamt mehr Umsatz generiert wird. Bleibt eigentlich nur die Frage: Wann ziehen andere große Abo-MMOs nach?

Quelle: Edge

GDC Online Awards Gewinner gekürt

Gestern wurden im texanischen Austin die Gewinner der Games Developers Coice Online Awards geehrt. Als großer Abräumer des Abends entpuppte sich der kalifornische Entwickler Riot Games. In ganzen fünf Kategorien konnte sich das Action-Rollenspiel „League of Legends“ den Sieg sichern.

Weitere Gewinner des Abends sind „Social City“ von Playdom für das beste Social-Network-Game, „EVE Online“ für das beste Network Game und auch „Aion“ für den besten Sound- und Musik in einem Onlinespiel. In die Hall of Fame wurde „Ultima Online“ von Electronic Arts aufgenommen.

Quelle: Gamesmarkt, Gamasutra

Antipiraterieabkommen abgeschwächt

Bereits seit drei Jahren verhandeln 39 Staaten über das weltweite Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA). Die Vereinbarung sieht teils krasse Maßnahmen gegen oder zur Vorbeuge von Produktpiraterie vor. Bis vor kurzem waren sogar MP3-Player-Durchsuchungen an den Grenzen im Gespräch. Mittlerweile haben die Teilnehmer den Maßnahmenplan abgeschwächt.

Die zuständige EU-Kommission bestätigte zudem, dass nichts am bestehenden EU-Recht geändert würde, um der Vereinbarung entgegen zu kommen. So ist die Herausgabe von Personendaten bei Internet Service Providern nach wie vor freiwillig. Internetsperren sind ebenfalls kein Thema mehr auf der Agenda der ACTA.

Quelle: Gamesmarkt

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