Die E3 im Los Angeles Convention Center war 2013 eine erstklassige Seifenoper: Ein Wechselbad der Gefühle. Die Kollegen von der GameStar zeigen in ihrem Messe-Fazit die Hauptdarsteller dieses Dramas, bei welchem diese aber eigentlich gar nicht so viel darbieten mussten (böse Zungen behaupten, Sony musste einfach nur die Faust ausstrecken, der Rest erledigte sich von selbst). Ach ja: Um Spiele geht's im Artikel »Erfreut, enttäuscht, entgeistert« auch ...
Wofür steht das dicke "S" auf der Brust von Clark Kent? Superman? Hoffnung? Alles Blödsinn: Für Skyrim natürlich. Grund genug (und natürlich aufgrund des aktuellen Kinoauftrittes), den Mann aus Stahl in der aktuellen Folge von "Skyrim at the Movies" antreten zu lassen.
Bei den ganzen geschlagenen Schlachten (und Pressekonferenzen) sowie Präsentationen, soll natürlich auch der Austragungsort nicht gänzlich unerwähnt bleiben: Die Besucherzahlen der E3 sind da. Und obwohl das Treiben auf der E3 2013 gefühlsmäßig überschaubar war, verzeichnete die ESA 48.200 Fachbesuchern - neue Höchstmarke. Aus 102 verschiedenen Ländern begutachteten Journalisten, Entwickler und Reseller, was rund 230 Aussteller zu bieten hatten. Einen neuen Termin gibt's auch schon: Die E3 2014 findet vom 10. bis 12. Juni erneut im LA Convention Center statt.
Nicht alles, was so nicht geplant war, muss gleich schlecht sein. Nein, es geht nicht Nachwuchs oder dergleichen, sondern um Bugs in Videospielen. Wieso, dazu hat Greg Pollock mit »The Importance of Being Buggy« zwar keine gewaltige Abhandlung verfasst, aber zumindest einen interessanten Text, der einem die Wichtigkeit von Fehlern durchaus noch mal ins Gedächtnis ruft.
Das EA-Studio Danger Close ist nicht mehr. 1995 als DreamWorks Interactive gegründet und vor allem durch die Entwicklung der Medal of Honor-Spiele (ja, den alten) bekannt geworden und 2000 von Electronic Arts übernommen, floppten die letzten beiden Modern War... äh.. Medal of Honor-Titel bei Presse und an der Kasse. Grund genug, für EA nun den Stecker zu ziehen und das US-Studio mit Sitz in LA dicht zu machen. Ein Teil der Belegschaft kam beim neugegründeten DICE-Ableger, ebenfalls in Los Angeles unter.
(Ubisoft) Massive machte auf der E3 durch sein Action-MMO The Division auf sich aufmerksam. Das Spiel selbst, neben anderen Aspekten, auch durch seine Tablet-Unterstützung (etwa das Steuern von Drohnen). Dieser Punkt scheint eine derart wichtige Rolle einzunehmen, dass man jetzt kurzerhand das Studio Southend Interactive (24 Mitarbeiter) übernahm, da es in diesem Bereich über viel Erfahrung und tolle Eigenentwicklungen verfügen soll. Auf das Ergebnis sind wir gespannt.
... wurden mittlerweile von der Crowd in Chris Roberts' Star Citizen gesteckt. Die Kickstarter-Kampagne ist zwar längts vorbei, aber bekanntlich kann das Projekt immer noch über die offizielle Website unterstützt werden. Bisher haben das mehr als 184.000 Leute getan, was pro Nase etwa 54 US-Dollar entspricht. Damit baut Star Citizen seinen Vorsprung als erfolgreichstes Crowdfunding-Projekt weiter aus.
Tom Clancy's The Division, Quantum Break, Destiny, Dead Rising 3, Ryse … auf den Pressekonferenzen der E3 von Microsoft, Sony, Electronic Arts und Ubisoft gab es tatsächlich einige interessante Titel zu sehen und auch MS fokussierte sich dabei, wie versprochen, stark auf Spiele denn auf andere Multimedia-Inhalte. Doch viel stärker im Gespräch als die Neuankündigungen ist der (einseitige) Schlagabtausch zwischen den beiden großen Konsolen-Herstellern selbst, bei dem viele, erst recht die Spieler, bereits jetzt einen klaren Sieger erkennen.
Microsoft bleibt nach wie vor vage, wenn es darum geht, wie genau der Verleih oder Weiterverkauf von Spielen auf der Xbox One aussehen wird. So einfach wie auf der 360 wird das ganze jedenfalls nicht mehr sein, da die Nachfolgerin regelmäßig ans Netz muss und Gebrauchtspiele wohl nur bei exklusiven Händlern gegen Gebühr in Zahlung gegeben werden können. Sony hingegen hat bereits seinen Plan für die PlayStation 4 bekannt gegeben und nun mit Hilfe eines Videos eine detaillierte Anleitung veröffentlicht, um die Service-Hotline zu schonen.
Assassin's Creed-Schöpfer Patrice Désilets hat Wort gehalten und, nachdem er zum zweiten Mal von Ubisoft vor die Tür gesetzt wurde, Klage gegen die Franzosen eingereicht. Ausschlaggebend dafür war vor allem der Umstand, dass er dabei die Rechte an seiner neu erdachten IP 1666: Amsterdam nicht mitnehmen durfte, welche Ubisoft zusammen mit Désilets Studio aus der Konkurs-Masse von THQ aufkaufte.
Mehr...
Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.