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27. September 2010: Zynga kommt nach Deutschland, neue PS3-Firmware macht Probleme, härtere US-Internetgesetze

Redaktion   //   September 27, 2010   //   0 Kommentare

Zynga übernimmt Dextrose AG

Der weltweit führende Browsergames-Hersteller Zynga Game Network Inc. nimmt sich den deutschen Markt vor. Die Farmville-Macher haben sich das deutsche Startup Dexrose AG einverleibt. Die Mainzer Firma arbeitet an der Middleware Aves Engine, die zur Entwicklung von Browserspielen dient und offene Standards wie HTML, CSS und JavaScript unterstützt.

Derzeit basieren fast alle Zynga-Spiele auf Flash, daher kommt das von der Dextrose AG mitgebrachte Know How gerade richtig. Mit dem Kauf des Startups ändert Zynga auch die grundlegende Ausrichtung. Die Aves Engine soll nicht auf den Markt kommen, ursprünglich war sie als Lizenz-Middleware für Publisher und Entwickler gedacht. Zudem wird ein komplett neues Entwicklungsteam unter dem Namen Zynga Game Germany GmbH in Frankfurt zusammengestellt.

Quellen: Pressemitteilung, Develop, Gamesmarkt

PlayStation Firmware 3.5 macht Peripherie Probleme

Das kürzlich veröffentlichte Firmware-Update auf Version 3.5 macht Probleme. Offenbar funktionieren viele ältere Eingabegeräte von Drittherstellern nicht mehr. Auch eine Reihe von USB-Sticks sollen ihren Dienst mit der neuen Firmware verweigern. Eigentlich wollte Sony mit dem Update zwei zentrale Punkte klären.

Zum einen gab es Berichte über nicht lizenzierte Controller, die nach Anschluss an die PS3 explodieren konnten. Zum anderen bekämpft Sony die Piraterie weiterhin und sperrt mit dem Update aktuelle USB-Jailbreak-Geräte. Dabei wurden scheinbar versehentlich Geräte offizieller Eingabegeräte ausgesperrt. Zumindest bei Mad Catz gibt es Entwarnung: Es seien nur wenige Produkte von vor 2008 betroffen.

Quellen: Golem, MCV

USA wollen Internetüberwachung verstärken

Die US-amerikanische Regierung will im November neue Internetüberwachungs-Gesetze erlassen. Unter anderem sollen ausländische Firmen, die einen Kommunikationsdienst anbieten, zum Offenlegen ihres Informationsverkehrs gezwungen werden. Zudem soll die Software abhörfreundlich gestaltet sein, sodass die US-Regierung leichteren Zugriff darauf hat.

Zusätzlich sollen Firmen, die diese Dienste in den USA anbieten, dort eine eigene Außenstelle betreiben, um der Regierung jederzeit gewünschte Informationen zu liefern. Datenschützer und Industrievertreter erheben schwere Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit sowie der Kosten zur Schaffung der geforderten Infrastruktur.

Quelle: Heise

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