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30. Juni 2010: Kinect unterstützt nur zwei Spieler gleichzeitig, Hansoft 6.1 veröffentlicht, Ex-GRIN-Mitarbeiter gründen QA-Studio

Redaktion   //   Juni 30, 2010   //   0 Kommentare

Neue Kinect Details – nur zwei Spieler gleichzeitig

Mehrere Händler haben auf ihren Online-Shops neue Informationen zu Microsofts Bewegungssteuerung Kinect veröffentlicht. Demnach werden zwar Profile von bis zu sechs Spielern gespeichert, allerdings können nur zwei Akteure gleichzeitig von der Kamera erfasst werden – Vierspieler-Action wird es demnach weiterhin nur auf Nintendo Wii geben. 

Insgesamt 20 Gelenkpunkte überträgt das System vom Spieler auf seinen digitalen Avatar – und damit weniger als halb so viel wie von Microsoft auf der gamescom 2009 angekündigt. Die Sensoren erfassen den Spieler in einer Entfernung von 1,2 bis 3,5 Meter vor dem Bildschirm. Die zwei eingebauten Kameras arbeiten mit 30 Bildern pro Sekunde: Die VGA-Kamera erkennt die 3D-Informationen, während die zweite Kamera mit doppelter Auflösung von 640x480 Pixeln Bilder mit 32-Bit Farbtiefe zur Xbox 360 schickt.

Quellen: Gamesindustry.bizMCV

Hansoft 6.1 veröffentlicht

Der führende Hersteller von Project-Management-Software in der Spielebranche, Hansoft, hat Version 6.1 seines Planungswerkzeugs veröffentlicht. Das Tool bietet nun eine erweiterte Unterstützung der Entwicklungsmethoden Lean und Kanban, mit der Möglichkeit mehrere parallele Arbeitsprozesse gleichzeitig zu steuern. Auch agile Prozesse wie SCRUM lassen sich problemlos in einzelnen Projektplänen abbilden. Damit ist Hansoft optimal für die Anforderungen in der Spieleentwicklung gerüstet, bei der von Code-Features bis Grafik-Listen unterschiedliche Prozesse in einem Projekt vereint werden müssen.

Version 6.1 bietet zudem bessere Release- und Sprint-Burndown-Charts mit grafischer Analyse des Projektverlaufs und -fortschritts. Damit sollen vor allem Prognosen in der Entwicklung und die Langzeitplanung erleichtert werden.

Quelle: Develop

Ex-GRIN-Mitarbeiter gründen QA-Studio

Mit Trinity QA haben ehemalige Mitarbeiter von GRIN („Bionic Commando“, „Wanted: Weapons of Fate“) ein neues Studio für Qualitätssicherung gegründet. Der schwedische Spieleentwickler musste nach zwölf Jahren im letzten August seine Tore schließen. Das ehemalige QA-Team hat sich inzwischen reformiert und will als Trinity QA professionelle Qualitätssicherung auf allen Plattformen bieten – zu attraktiven Preisen. Mit Sitz in Indonesien und einer Zweigstelle in Spanien unterstützt die QA-Abteilung das Testen auf PC und Konsole, allen gängigen Handhelds, Smartphones und iPad.

Quelle: Gamasutra

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