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21. Mai 2010: Flash-Games im Wohnzimmer mit Google TV, Spielebranche immer jünger, GDC Europe mit Social Games und Medienkonvergenz

Redaktion   //   Mai 21, 2010   //   0 Kommentare

Google TV bringt Flash-Games ins Wohnzimmer

 Google schießt sich weiter auf Games ein: Neben dem eigenen App Store im Netz, dem Chrome Web Store, kündigte der Konzern auf der I/O-Entwicklerkonferenz in San Francisco auch eine eigene, webbasierte TV-Plattform an. Google TV soll auch Flash-basierte Spiele unterstützen – demonstriert wurden diese auf der Konferenz allerdings noch nicht. Das Webfernsehen basiert auf dem konzerneigenen Smartphone-Betriebssystem Android und soll Ende des Jahres angeboten werden. 

Große Konzerne wie Intel, Sony und Logitech haben bereits die Unterstützung von Google TV zugesagt und wollen passende Unterhaltungselektronik liefern: Ab Ende des Jahres soll es entsprechende TV-Geräte, Set-Top-Boxen inklusive Blu-ray-Laufwerk und Eingabegeräte wie eine Kombination aus Tastatur und Fernbedienung geben. Die Fernsehgeräte werden WLAN unterstützen, eine HDMI-Schnittstelle besitzen und einen Atom CE4100 Prozessor von Intel verwenden.

Nutzer von Google TV verbinden Fernsehen mit dem Netz: Sie können per Bild-in-Bild-Technik mehrere Fenster gleichzeitig betrachten, im Internet nach dem Fernsehprogramm suchen oder eben Flash-Games spielen. In Kürze sollen die TV-spezifischen APIs für Webapplikationen veröffentlicht werden. Die Demo des neuen Service kann man sich hier ansehen.

Quellen: GamasutraGolemGamesMarkt

Studie: Spielebranche so jung wie nie

Die Spielebranche altert langsam: Fast drei Viertel der Spieleentwickler sind jung und unerfahren. Die Studie 2010 Game Developer Salary Report zeigt, dass 71% der Angestellten weniger als sechs Jahre Berufserfahrung haben, 34% sind seit weniger als zwei Jahren dabei und 12% arbeiten erst seit einem Jahr in der Branche. Nur 13% der Befragten haben mehr als zehn Jahre Branchenerfahrung vorzuweisen, Veteranen mit mehr als 15 Jahren auf dem Buckel machen sogar nur 4% aus.

Der Anteil der unter 34-Jährigen ist im Vergleich zu 2009 von 62% auf 70% gestiegen und 37% sind zwischen 25 und 30 Jahre alt. Die Branche hat nicht ganz unbegründet eine Vorliebe für junge Mitarbeiter: Sie verdienen weniger und leiden nicht so schnell unter Burnout. Wenn die jungen Talente lange genug durchhalten, macht sich das jedoch bezahlt: Die Löhne der Entwickler um die 50 Jahre sind mit $105.948 am höchsten. Der US-amerikanische Durchschnittslohn in der Spieleentwicklung liegt bei $75.573.

Quelle: Gamasutra

GDC Europe: Social Games und Medienkonvergenz

Die GDC Europe widmet sich von 16. bis 18. August in Köln zwei Schwerpunktthemen: Mit dem Workshop „Games & Movies/TV“, organisiert in Kooperation mit der IHK Köln, der Stadt Köln und dem Mediencluster NRW, widmet man sich dem Thema Medienkonvergenz und den Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit. 

Regisseur und Produzent Jörg Tittel von BreakThruFilm Ltd. Wird etwa erläutern, wie Filme- und Spielemacher eine gemeinsame Vision teilen und gleichzeitig die Regeln der verschiedenen Plattformen respektieren können. Ein weiterer Schwerpunkt werden die boomenden Social Games sein: Die US-amerikanischen Social-Games-Spezialisten von Playdom und Playfish stellen Trends und Prognosen aus sozialen Netzwerken wie Facebook vor. Eine Präsentation von Crytek wird sich außerdem der Frage widmen, wie Games die Grenzen zwischen Pop- und Hochkultur auflösen können. 

Quelle: GamesMarkt

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