Gerücht: Bald Gebühren für PSN?
Will Sony zukünftig PSN-Nutzer zur Kasse bitten? Britische Fachmedien behaupten, der Konsolenhersteller werde im Juni auf der E3 einen kostenpflichtigen Zusatzdienst zum PlayStation Network ankündigen. Angeblich soll der PSN-Zusatzdienst etwa 60 € pro Jahr kosten. Aber: Was bisher kostenlos war, soll es auch bleiben.
Online-Multiplayerfunktionen oder der lang erwartete Cross-Game-Voicechat werden wohl weiterhin umsonst angeboten. Welche zusätzlichen Funktionen der Nutzer für sein Geld bekommt, steht noch nicht im Detail fest. Wahrscheinlich wird Sony kostenlose Games anbieten, um die Spieler zu einem PSN-Jahresabo zu verführen. Auch Online-Speicherplatz für Spiele oder ein Online-Musikvideo-Service sind mögliche Features eines solchen Premium-Service.
Quellen: Edge, MCV, GamesMarkt
Square Enix mit beeindruckenden Zahlen
Square Enix beeindruckt mit Rekordergebnissen: Im zum 31. März beendeten Geschäftsjahr stieg der Umsatz des gesamten Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um 41,7% auf $2,1 Mrd., der Gewinn legte um 50,1% auf $102,9 Mio. zu. In der Spielesparte sieht es sogar noch besser aus: Der Umsatz steig hier um 128,4% auf $1,2 Mrd., der operative Gewinn machte einen Sprung von 254% auf $257,6 Mio.
Für die guten Ergebnisse sind fünf Millionenseller des letzten Jahres verantwortlich: „Final Fantasy XIII“, „Dragon Quest IX“, „Dragon Quest VI“, „Kingdom Hearts 358/2 Days“ und „Batman: Arkham Asylum“. Präsident Yoichi Wada erwähnte außerdem die erfolgreiche Übernahme von Eidos in Großbritannien, die das IP-Portfolio von Square Enix erweitert und die Märkte in den USA und Europa weiter erschlossen hat.
Quelle: Edge
Living Games Festival mit Schwerpunkt Nachwuchsförderung
Das Living Games Festival legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf die Nachwuchsförderung: Von 10. bis 13. Juni gibt es in Bochum neben Veranstaltungen zu Entwicklerthemen auch einen Familien- sowie einen Lehrer-Schüler-Tag. Unternehmen aus der Branche informieren über Ausbildungsmöglichkeiten und Universitäten preisen ihre Games-relevanten Studiengänge an.
Stephan Reichart, Festivalleiter und Geschäftsführer von Aruba Events betonte: Durch die Diskussionen über Gewalt und Sucht werde oft vergessen, dass Games ein kreatives Produkt der Medienindustrie sind, dessen Entwicklung oft mehrere Jahre dauert und hunderte von Mitarbeitern beschäftigt. Die Projekte von Nachwuchsentwicklern und Schülern werden deshalb bei der Veranstaltung mit dem Living Games Festival Award ausgezeichnet - so können die jungen Talente einen ersten Schritt auf dem Weg in die Branche gehen.
Quelle: GamesMarkt
Killerspielverbot endgültig vom Tisch
Mitte 2009 ging ein Aufschrei durch die deutschen Gamer-Reihen: Die Innenministerkonferenz forderte ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Actionspielen – und etwa 73.000 Bundesbürger wehrten sich mit einer Online-Petition gegen diese Forderung. Gestern wurde die Petition im Deutschen Bundestag öffentlich diskutiert: Peter Schleußer, der die Petition ins Leben gerufen hat, forderte mehr Medienkompetenz für Eltern und Pädagogen sowie mehr Unterstützung der Spielebranche in Deutschland.
Hermann Kues, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, stellte klar, dass die von den Innenministern geforderte Verschärfung der Jugendschutzgesetze nicht kommen wird. Stattdessen setzt die Regierung auf mehr Aufklärungskampagnen und Aktivitäten wie den Deutschen Computerspielpreis. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) begrüßt das Signal der Bundesregierung: Statt neue Gesetze einzuführen sollen lieber bestehende Regeln durchgesetzt werden.
Quellen: GamesMarkt, Golem
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.