Facebook stellt neues Credit-System vor
Auf der Entwicklerkonferenz f8 in San Francisco stellten die Facebook-Manager ihr neues Credit-System vor: In Zukunft können die Nutzer mit einer virtuellen Währung alle digitalen Güter bei Facebook erwerben, individuelle Lösungen für jedes Spiel sind damit Geschichte. Da die verschiedenen Spiele keine einheitliche Währung haben, investieren die Nutzer selten in mehr als einen Titel. Eine gute Sache für Entwickler, wäre da nicht der große Haken: Satte 30% aller Erlöse wandern in die Taschen von Facebook.
Viele Publisher wollen das System aber trotzdem testen – primär als Alternative und zusätzlich zu den eigenen Zahlungsmethoden. Facebook-Chef Mark Zuckerberg argumentierte die Gebühr mit dem Mehraufwand für das Facebook-Team und fügte hinzu, dass sich das Credit-System für Facebook erst nach einer langen Anlaufphase amortisieren wird. Das soziale Netzwerk bietet mittlerweile über 10.000 Spiele-Apps, die von 200 Mio. Nutzern im Monat gezockt werden. Aktuell werden die Facebook Credits bei etwa 100 Apps erprobt, der öffentliche Test soll im Juni starten.
Quelle: Edge
Browsergames-Engine Aves auf JavaScript-Basis
Auf der jQuery Conference 2010 in San Francisco stellte die Mainzer Dextrose AG den Prototypen einer neuen Game-Engine auf Basis von JavaScript vor, die speziell für die Entwicklung von Browserspielen gedacht ist. Die Engine ist eine komponentenbasierte Entwicklungsumgebung für isometrische Browsergames, unterstützt auf C und JavaScript basierende Serverumgebungen und soll die einfache Einbindung von Echtzeitkomponenten ermöglichen.
Alle Teile der Engine sind in Logikschichten organisiert, etwa das 3D-Koordinatensystem, Karten-Generierung und Kollision sowie Sharding, Event-Delegation, Lokalisierung oder Streamobjekte. Durch die Aves Engine will die Dextrose AG dafür sorgen, dass Entwickler sich nicht mit technischen Problemen herumschlagen müssen, sondern sich auf Inhalte, Spiellogik und Game Design konzentrieren können. Dazu tragen etwa ein Realtime-World-Editor oder ein Asset-Management-System bei. Interessierte Entwickler können ab sofort einen Live-Prototypen testen. Nach der Veröffentlichung, für die es bislang noch keinen genauen Termin gibt, ist ein Lizenzmodell für professionelle Entwickler und Publisher angedacht.
Sony überarbeitet PS3-Slim-Modell
Sony hat in der aktuellsten Revision der PlayStation 3 das Innenleben der Konsole überarbeitet: Der RSX-Grafikprozessor wird nun in der 40-Nanometer-Technik (vorher 65nm) gefertigt, dazu gab es kleinere Veränderungen an den Speicherbausteinen, der Lüftung und dem Netzteil. Das Ergebnis: Sinkende Produktionskosten für Sony und einen bis zu 15% niedrigeren Stromverbrauch für den Kunden.
Statt vier 64-MB-Speicherchips gibt es nur noch zwei 128-MB-Versionen, das Netzteil wird deutlich leichter als der Vorgänger und auch das Lüftungssystem bringt 30 Gramm weniger auf die Waage. Einen Veröffentlichungstermin für die neue Revision nannte Sony nicht, der Übergang verläuft bei kleinen Hardware-Updates meist schleichend.
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.