31. März 2010: PS3-Hacker plant Linux-Firmware, Smartphone-Boom in Europa, Activision mit neuer Konzernstruktur

Redaktion   //   März 31, 2010   //   0 Kommentare

PS3-Hacker Hotz läutet nächste Runde ein

Das wird Sony gar nicht schmecken: Erst diese Woche kündigte der Konzern an, die Linux-Unterstützung der PS3 mit dem nächsten Firmware-Update zu entfernen, um die Sicherheit der Konsole zu erhöhen. Gemeint war vor allem die Sicherheit vor Hackern wie George Hotz, der im Januar den ersten erfolgreichen Zugriff auf das System verkündete – dank Linux.

Nun schlägt Hotz zurück: Auf seiner Webseite empfiehlt er dringend, das Update nicht durchzuführen und verspricht, einen Weg zu finden, um die Unterstützung für andere Betriebssysteme beizubehalten. Mit einer geplanten Custom-Firmware will er nach eigener Aussage nicht Schwarzkopien von Games ermöglichen, sondern nur den Support für Linux und Co. erhalten. Sony reagierte prompt und warnt: Wer fremde Firmware nutzt, riskiert seine sensiblen Daten wie Kreditkarteninformationen. 

Quellen: MCVHeiseGolem

Neue Zahlen zur Smartphone-Verbreitung in Europa

51,6 Mio. Smartphone-Nutzer zählen die fünf großen europäischen Staaten mittlerweile. Das zeigen aktuelle Daten von comScore, die auch ein Wachstum von 32% gegenüber dem Vorjahr feststellten. An der Spitze liegt Großbritannien mit einem Zuwachs von 70%, insgesamt 11 Mio. Geräten werden auf der Insel genutzt. Frankreich legt um 48% zu und erreicht eine Hardware-Basis von 7 Mio. Geräten. 

In Deutschland wuchs die Zahl der Smartphone-Besitzer von 6,3 Mio. (Januar 2009) auf 8,4 Mio. (Januar 2010) und damit um 34%. Auch zur Nutzung von Games liegen Zahlen vor: Durchschnittlich spielt jeder dritte Smartphone-Besitzer, in Großbritannien (37,6%) Italien (37%) und Spanien (36,1%) wird am häufigsten gezockt, Deutschland liegt mit 33,3% genau im Durchschnitt. Lediglich Frankreich drückt den Schnitt mit 23,6%. Die wichtigste Mobile-Plattform ist Symbian (60,9%), gefolgt von Apple (14,5%) und Microsoft (14,1%). 

Quelle: Mobile EntertainmentcomScore

Activision mit neuer Konzernstruktur

Activision Blizzard hat in den letzten Wochen still und heimlich den Konzern umgebaut: Einem inzwischen bestätigten Bericht zufolge teilt sich das Unternehmen nun in vier Geschäftseinheiten auf. Blizzard Entertainment bleibt weiterhin eigenständig und auch der Kassenschlager „Call of Duty“ wird in einer eigenen Geschäftseinheit weiterentwickelt. 

Ein weiterer Bereich kümmert sich um die Entwicklung und Vermarktung der hauseigenen Marken, etwa Spiele der „Guitar Hero“- oder „Tony Hawk“-Reihe.  Die vierte Business-Unit kümmert sich um sämtliche Lizenzmarken von Activision Blizzard. Durch die Umstrukturierung sollen die Ressourcen des Konzerns auf die rentabelsten Bereiche konzentriert werden. 

Quellen: GamasutraDevelopVenturebeat

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