Richard Garriott entwickelt für Facebook
Game-Designer-Legende Richard Garriott („Ultima“) ist nach seinem $30 Mio. teuren Ausflug zur internationalen Raumstation ISS und dem Engagement bei NCSoft („Tabula Rasa“) wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Zusammen mit Branchen-Veteranen wie Fred Smith (Ex-EA) und Stephen Nichols (Ex-NCSoft) hat „Lord British“ das Entwicklerstudios Portalarium gegründet, das mit Spiele für Facebook auf den rasanten Zug der Social Games aufspringen will.
Als Ziel hat sich das Studio die Entwicklung von qualitativ hochwertigen Titeln gesteckt, die mit einer hauseigenen Engine entwickelt werden. Das erste Produkt soll aber kein Spiel, sondern ein Portal in Form eines Browser-Plug-ins sein. Garriott war in seiner Laufbahn mit „Ultima Online“ eine der zentralen Figuren der MMO-Geschichte und will diese Vorreiterrolle nun auch bei Social Games einnehmen. Ob Garriott das schafft, bleibt fraglich – bislang rennt er mit seinen Plänen nur dem Trend hinterher.
Quelle: Venturebeat, Homepage
Unity feiert Meilenstein: 100.000 registrierte Nutzer
Die 3D-Engine Unity, die schnelle Games-Entwicklung für PC, Mac, Wii, iPhone und Browser ermöglicht, erfreut sich wachsender Beliebtheit und verzeichnet mittlerweile über 100.000 registrierte Nutzer. Erst kürzlich konnte sich der Entwickler Unity Technologies eine Finanzierung in Höhe von $5,5 Mio. sichern. Der erreichte Meilenstein ist vor allem auf die Veröffentlichung einer kostenlosen Unity-Variante zurückzuführen, der anhaltende iPhone-Boom hat der vor allem bei Indie-Studios populären Middleware-Lösung zudem viel Rückenwind gegeben.
Der CEO David Helgason verkündete nun, man will den Schwung mitnehmen, die Strategie ausweiten und etwa Xbox-360-Support für die Unity-Engine anbieten. In Zukunft soll der Support auch für weitere Plattformen aus- und Einstiegshürden für Indies und Start-Ups abgebaut werden. Nähere Details sind allerdings noch nicht bekannt.
Quelle: Gamasutra
GDC Europe soll weiter wachsen
Think Services spendiert der zweiten Game Developers Conference Europe (16. bis 18. August 2010 in Köln) einen zusätzlichen Schwerpunkt: Der thematische Fokus soll auf den Wachstumsmarkt Online- und Browsergames gelegt werden. Zudem wird das akademische Austauschprogramm fortgesetzt, das gemeinsam mit der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen wurde. Das Programm fördert den Wissenstransfer von Hochschulen in NRW und Kalifornien zu Games-relevanten Themen.
Eine weitere Neuerung: Veranstalter Think Services plant für dieses Jahr einen eigenen Stand in der Business Area, der Besprechungsräume und eine VIP-Lounge bietet. Mit den geplanten Änderungen will man die Führungsrolle nach der erfolgreichen Konferenz-Premiere im letzten Jahr weiter ausbauen.
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Kommentare
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.
Beängstigend...