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15. Februar 2010: iPhone dominiert Smartphone-Games-Markt, Valve gewinnt Rechtsstreit, Activision schließt auch Red Octane

Redaktion   //   Februar 15, 2010   //   0 Kommentare

iPhone: Die klare Nummer 1 im Smartphone-Games-Markt

Die Marktforscher von Forecasting & Analyzing Digital Entertainment haben die Games-Umsätze von iPhone, Android, BlackBerry und Windows Mobile verglichen – und die Vorherrschaft von Apple in eindeutigen Zahlen bestätigt: Mit 98,8% Anteil regelt das iPhone den Smartphone-Games-Markt quasi im Alleingang, bislang wurden $400 Mio. mit Spielen umgesetzt.

 Die erfolgreichsten Titel auf dem iPhone waren „Die Sims 3“ mit einem Gesamtumsatz von $6,5 Mio., gefolgt von „Asphalt 4: Elite Racing“ ($5,5 Mio.) und „Super Monkey Ball“ ($4,6 Mio.). Zum Vergleich: Auf Windows Mobile kommt das erfolgreichste Spiel „Tower Defense“ auf schlappe $17.500 Umsatz, „RoboDefense“ auf Android erreichte $196.300 Umsatz und auf dem BlackBerry steht „Bubble Army“ mit $50.400 an der Spitze.

Quelle: GamesMarkt

Bundesgerichtshof weist Klage gegen Valve ab

Mehr Rechtssicherheit beim Online-Vertrieb von Medien schafft ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH): Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbz) hatte eine Klage gegen Valve eingereicht, da auf dessen Online-Portal Steam gekaufte Spiele dauerhaft an ein bestimmtes Benutzerkonto gebunden werden. Die Verbraucherschützer sahen darin eine unangemessene Benachteiligung des Kunden: Im Gegensatz zu physikalischen Medien kann das erworbene Produkt nicht verschenkt oder verkauft werden. 

Der BGH wies nun die Klage der Verbraucherschützer ab und bestätigt damit grundsätzlich das Lizensierungsmodell mit Bindung an einem Account, wie die Anwaltskanzlei von Valve mitteilte. Der Verbraucherschutz hingegen will nicht von einem Grundsatzurteil sprechen, bevor nicht die Begründung des Gerichts vorliegt. Der vzbz hatte bereits Anfang 2007 drei Spielehersteller wegen ihrer Lizenzbedingungen abgemahnt, da die das Anfertigen von privaten Kopien untersagten. 

Quelle: Heise

Activision: Auch Red Octane fällt den Sparmaßnahmen zum Opfer

Nach den Entlassungen bei Studios wie Radical Entertainment und Neversoft setzt Activision die Axt auch beim „Guitar Hero“-Miterfinder Red Octane an: Das Studio wurde vollständig geschlossen, rund 40 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Nur das Team, das für die Entwicklung der Plastikinstrumente verantwortlich ist, wird in Zukunft direkt bei Activision weiterbeschäftigt.

Red Octane war 2005 gemeinsam mit Harmonix an der Entwicklung von „Guitar Hero“ beteiligt. Kurz danach wurde das Studio inklusive der Rechte an dem Musikspiel für rund $100 Mio. von Activision übernommen. Die Konzerntochter soll nun innerhalb von zwei Monaten abgewickelt werden.

Quellen: EdgeMCVGamesMarkt

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