iPad – Fluch oder Segen für Games-Entwickler?
Endlich ist die Katze aus dem Sack, Apple hat sein neustes High-Tech-Schmuckstück iPad der Weltöffentlichkeit präsentiert. Über die möglichen Auswirkungen auf die Games-Branche scheiden sich aber bereits einen Tag nach der Ankündigung die Geister.
Während UK-Entwickler TAG Games „von der bedeutendsten Gaming-Hardware aller Zeiten“ spricht und auch führende Publisher wie EA und Ngmoco sich begeistert zeigen, ist die Zahl der Skeptiker groß. Vor allem das festgefahrene und extrem niedrige Preisniveau auf dem App Store sehen viele als Problem – zudem eignet sich das (im Vergleich zum iPhone) deutlich größere Gerät nicht mehr für alle Arten der Bewegungssteuerung.
Zumindest für kleine Indie- und Hobby-Entwickler scheint der iPad-Zug bereits abgefahren zu sein, obwohl er noch nicht mal ins Rollen gekommen ist: Denn während die großen Publisher 2008 beim App Store Release nur sehr zögerlich Entwicklungen für das iPhone anstießen, wird jetzt bereits mit Volldampf die Produktionsmaschinerie angeschmissen. Allen voran EA Mobile plant nicht nur die Umsetzung und Anpassung vorhandender Produkte im großen Stil, sondern will gezielt in Zukunft den Schwerpunkt auf iPad-Entwicklung legen. Aber vielleicht sind es doch wieder die innovativen Produkte von kleinen Herstellern, die sich durchsetzen – nur wird diesmal die Luft bereits zum Start deutlich dicker.
Quellen: Gamasutra, Mobile Entertainment, MCV
Nintendo nennt DS- und Wii-Verkaufszahlen
Anlässlich des aktuellen Geschäftsberichts hat Nintendo neue Verkaufszahlen seiner Erfolgsplattformen genannt: Weltweit wurden bis Ende 2009 über 125 Mio. DS-Handhelds (inklusive DSi und DSi LL) und 67,45 Mio. Wii-Konsolen verkauft.
Spitzenreiter im Handheld-Absatz ist Europa mit 50 Mio. DS, gefolgt von Amerika (45 Mio.) und Japan (30 Mio.). Bei Wii haben dagegen die Amerikaner mit 32 Mio. Einheiten die Nase vorn, Europa (25,7 Mio.) und Japan (9,7 Mio.) folgen auf den weiteren Plätzen.
Quelle: MCV
Vision-Engine mit neuer Lösung für Partikel-Effekte
Der deutsche Technologie-Hersteller Trinigy hat Fork Particle’s in seine Game-Engine Vision integriert. Die Partikel-Effekte-Middleware, die aus Visual-Effects-Tool und SDK besteht, wird direkt in den VForge-Editor der Vision-Engine eingepasst. Dort können Entwickler Partikel-Effekte effizienter designen und platzieren und die in Echtzeit simulierten Ergebnisse direkt im Spiel überprüfen. Zum Kundenstamm von Fork Particle’s zählen unter anderem Turbine, Net Devil und Electronic Arts.
Quelle: Gamasutra
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden oder registrieren.
Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.