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19. Januar 2010: UK-Gehaltsstudie, Global Game Jam 2010, Mobile Apps mit Milliarden-Umsatz, Name für PS3-Motion-Controller?

Redaktion   //   Januar 19, 2010   //   0 Kommentare

Aktuelle Studie: Gehälter in der britischen Gamesbranche

MCV UK und Develop haben ihre Leser zu ihren Gehältern befragt: Im Vergleich zu 2009 ist der durchschnittliche Lohn für Angestellte in der Spielebranche um einen Prozentpunkt gefallen. Im letzten Jahr lag der Durchschnittslohn bei umgerechnet 36.094 €, 2010 liegt er bei 35.769 €. Der Durchschnittswert wurde aus den Angaben von 399 Befragten berechnet. Ausreißer nach oben, etwa die Gehälter von Geschäftsführern, wurden nicht berücksichtigt. 

Rechnet man die Angaben amerikanischer und europäischer Befragter ein, steigt der Wert nur geringfügig auf 35.927 €. Im Marketing wird am besten verdient: Das Jahresgehalt liegt mit 50.903 € deutlich über dem Durchschnitt. Auf Platz zwei folgen Mitarbeiter im Service&Distribution-Bereich mit einem Einkommen von 36.772 €. Entwickler folgen erst auf Platz drei (36.446 €), gefolgt von PR (32.984 €) und Retail (31.627 €). Die detaillierten Ergebnisse findet man im MCV-Special.

Quelle: MCV

Global Game Jam 2010: In 10 Tagen geht’s los!

Am Wochenende vom 29. bis 31. Januar findet der zweite Global Game Jam statt: In über 127 Orten in 36 Ländern finden sich junge Teams zusammen, um an einem Marathon-Wochenende ein Spiel zu entwickeln. Dabei bekommen die ambitionierten Hobby- und Profi-Entwickler die selbe Aufgabe und arbeiten unter gleichen Bedingungen.

2009 fand der Global Game Jam, organisiert von der International Game Developers Association (IGDA), zum ersten Mal statt und war ein großer Erfolg: Über 1.600 Teilnehmer aus 23 Ländern produzierten insgesamt 370 Spiele. In Deutschland wird der Global Game Jam dieses Jahr gleich in fünf Städten veranstaltet – Berlin, Bremen, München, Köln und Nürnberg. Wer der schlafraubenden Herausforderung stellen will, kann sich auf der Webseite des Events anmelden. Dort finden sich übrigens auch die entwickelten Spiele des letzten Wettbewerbs. 

Quelle: Develop

Mobile Apps: Über $4 Mrd. Jahreumsatz

2009 konnten Software- und Dienstleistungs-Anbieter mit Applikationen für Smartphones geschätzte $4,24 Mrd. umsetzen. Insgesamt wurden 2,52 Mrd. Programme heruntergeladen. Doch laut Marktforscher Gartner ist das erst der Anfang: 2010 soll der Umsatz bereits $6,77 Mrd. betragen – bei 4,5 Mrd. Downloads. Dabei sind nur rund 18% aller Apps für den Gesamtumsatz verantwortlich, denn der Löwenanteil von 82% sind kostenlose Anwendungen.

Bis 2013 sollen die weltweiten Downloads bei über 21,6 Mrd. liegen und ein Volumen von rund $30 Mrd. erreichen. Ein Viertel der Umsätze soll dann mit Werbung generiert werden. Die meisten Apps sind Spiele, gefolgt von mobiler Einkaufssoftware und Social-Networking-Anwendungen. Apple hat den App-Boom 2008 mit dem App Store für iPhone ins Rollen gebracht, mittlerweile sind fast alle etablierten Systeme wie Symbian, BlackBerry, Palm und Windows Mobile auf den Zug aufgesprungen.

Quellen: PC Retail, Mobile Entertainment

PS3-Motion-Controller: Neue Namens-Spekulationen

Bekommt das Kind endlich einen Namen? Sonys Motion Controller für PlayStation 3 soll laut anonymer Quellen „Arc“ heißen. Erst kürzlich kündigte EA-CEO John Riccitiello den neuen Controller bei einer Präsentation als „Gem“ an. Eine Bestätigung von Sony liegt jedoch für keinen der beiden Namen vor.

Der PS3-Motion-Controller nutzt die PlayStation-Eye-Technologie, die erste Ankündigung erfolgte im Rahmen der E3 im Juni 2009. Der Prototyp ähnelte einem Plastik-Mikrofon mit einer leuchtenden Kugel am Ende, bis zum Release (geplant: Frühjahr 2010) soll sich das Aussehen aber nochmal ändern. Auf der Tokyo Game Show im September wurde bereits die Entwicklung von acht Titeln für die neue Technologie angekündigt. Zudem sollen auch ältere Titel wie „Little Big Planet“ oder „Flower“ angepasst werden. 

Quellen: Edge, MCV

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