Daily

12. Januar: Schwarzes Jahr für Spiele-Entwickler, EA kürzt Umsatzprognose, SDK für Android 2.1

Redaktion   //   Januar 12, 2010   //   0 Kommentare

Rekord-Entlassungen in der Gamesbranche

Ein schwarzes Jahr für Spiele-Entwickler: Laut einer Studie von M2 Research wurden seit Ende 2008 weltweit etwa 11.500 Stellen in der Spielebranche gekürzt. Insgesamt 95 Entwicklerstudios mussten Mitarbeiter entlassen. Mit 52 Unternehmen stellen die USA die Mehrzahl, aber auch in Deutschland waren viele Teams (u.a. keen games und Phenomic) betroffen.

Das Jahr 2009 brachte zudem einen weiteren Negativ-Rekord: 18 Studios wurden laut der Studie geschlossen, darunter prominente Entwickler wie 3D Realms oder Pandemic Studios. Ein Zahl die sicherlich noch deutlich zu niedrig ausfällt – viele kleinere, lokale Entwickler wurden offenbar nicht erfasst, zudem fehlen die Studios, die verkauft wurden. Betroffen waren vor allem klassische Konsolen-Entwickler, die nicht auf aktuelle Trends wie Online- und Casual-Games oder digitale Distribution reagierten. 

Quellen: EdgeGameStar

Mehr Verluste: EA kürzt Umsatzprognose

Weil das Weihnachtsgeschäft deutlich schlechter ausfiel, als erwartet, muss Electronic Arts bereits zum zweiten Mal seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigieren: Demnach rechnet der kalifornische Publisher mit einem Jahresumsatz von $3,6 Mrd. – ein Minus von $300 Mio. Der Jahresverlust pro Aktie steigt damit von $1,20 bis $2,05 auf nun $1,94 bis $2,24. 

Der erwartete Umsatzrückgang passt zu EAs beispiellosem Sparprogramm: In den vergangenen anderthalb Jahren strich der Konzern mehr als 2.000 Stellen, viele Projekte wurden eingestellt und mehrere Studios geschlossen. Dennoch schreibt EA im März diesen Jahres bereits das dritte Geschäftsjahr in Folge rote Zahlen. Seit April 2007 belaufen sich die Verluste auf über $1,5 Mrd. – die zu erwartenden Verluste des aktuellen Jahrs noch nicht mit eingerechnet.

Quellen: GamasutraHeise

SDK für Android 2.1 veröffentlicht

Google hat das Software Development Kit (SDK) für Android 2.1 veröffentlicht. Große Änderungen bringt das Betriebssystem-Update aber nicht: Im Startbildschirm von Geräten wie Googles Nexus One können nun animierte Hintergrundbilder verwendet werden, zudem gibt es Änderungen bei der Darstellung der Signalstärke, den Anzeigeoptionen und beim Webbrowser. 

Das Firmware-Upgrade auf Android 2.1 soll noch im Januar erscheinen, welche Smartphones davon profitieren, hängt von den Geräteherstellern ab: Bisher ist nicht bekannt, welche Geräte in Deutschland das Update bekommen. Das verspätet erschienene SDK liegt für Windows, Mac OS X und Linux vor. Entwickler kritisieren bereits jetzt fehlende neue Funktionen: Außer den API-Überarbeitungen und Bugfixes gibt es keine wesentlichen Neuerungen. Das Entwickler-Kit steht unter developer.android.com/sdk/android-2.1.html zum Download zur Verfügung. 

Quellen: Heise, Golem

 

Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Um einen Kommentar hinterlassen zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden oder registrieren.

» zur Anmeldung
» zur Registrierung