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Tagesrückblick: OnLive für iPhone, Playdom kauft ein, spielend lernen in New York

Redaktion   //   November 16, 2009   //   0 Kommentare

OnLive kommt aufs iPhone

Nach dem Ankündigungs-Hype war es zuletzt ruhiger geworden um den geplanten Cloud-Gaming-Service OnLive. Jetzt hat CEO Steve Pearlman ein weiteres spannendes Feature auf einer Finanzkonferenz von Wedbush angekündigt: Der Streaming-Service soll auch auf Smartphones wie dem iPhone funktionieren.

Bei der Präsentation zeigte Pearlman, wie der Service simultan auf zwei iPhones, einem Fernseher und einem Computer lief. In einem Blogpost erklärte der CEO, dass der Service im vollen Umfang auch für iPhone-Benutzer verfügbar sein soll. Das beinhaltet das Spielen von Games, Anschauen von Videos und Kommunikation mit anderen Usern. Gerade die Community- und Social-Elemente sieht Pearlman als herausragendes Feature der Smartphone-Plattform. Die Handy-Versionen befinden sich allerdings noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, ein Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht genannt. Die Frage, wie etwa die Gamepad-Steuerung auf Touch-Smartphones umgesetzt werden soll, bleibt ebenso offen.

Quelle: Develop

Playdom kauft Facebook- und iPhone-Entwickler

Die Shopping-Tour im Social-Games-Sektor geht weiter: Entwickler Playdom kauft mit frischem Kapital den Facebook-Game-Entwickler Green Patch und den Entwickler von iPhone-Spielen Trippert Labs. Playdom konnte in der kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde $43 Mio. für sich verbuchen. 

Green Patch ist bekannt für die Facebook-Apps „(Lil) Green Patch“ und „(Lil) Farm Life“. Das Farming-Game verzeichnet laut Inside Social Games mehr als 6 Mio. monatlich aktive Nutzer. Zu den iPhone-Spielen von Trippert Labs gehören etwa „MobRacer“, „The Godfather II Crime Rings“ oder „Bug Olympics“. Mit dem Einkauf will Playdom vor allem Portfolio und User-Base erweitern und Kapazitäten für neue Entwicklungen sichern.

Quelle: Edge

New Yorker Schule setzt nur auf spielbasiertes Lernen 

Schulbankdrücken mal anders: Im Oktober wurde in New York die erste öffentliche Schule in den USA eröffnet, deren Lehrplan ausschließlich auf spielbasiertes Lernen setzt. Gründerin der ungewöhnlichen Lehranstalt ist Game Designerin Katie Salen, die unter anderem die Spiele-Designer-Pflichtlektüre „Rules of Play: Game Design Fundamentals“ geschrieben hat.

Die Schule nennt sich „Quest To Learn“, will den traditionellen Lehrmethoden den Rücken kehren und stattdessen dem Vormarsch der digitalen Medien Rechnung tragen. Salen beschreibt Lehrer in ihrer Schule weniger als Vermittler von Inhalten, sondern als Designer von Erfahrungen. Videospiele gehören deshalb auch zum Lehrplan – allerdings nur in Maßen. Ein interessantes Konzept, dass in Deutschland allerdings (noch) undenkbar wäre.

Quelle: Spiegel

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