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Tagesrückblick: EA schluckt Playfish, EIGA-Awards verliehen, Gameboy im New Yorker Museum

Redaktion   //   November 9, 2009   //   0 Kommentare

Also doch: EA schnappt sich Playfish

Die Gerüchte hielten sich hartnäckig, heute folgte die offiziell Bestätigung: Playfish wurde von EA für $275 Mio. übernommen, der Social-Game-Entwicklers wird in die Web- und Wireless-Sparte von EA Interactive eingegliedert. Damit legt EA den längst überfälligen Fokus auf Spiele in sozialen Netzwerken. Erreicht Playfish übrigens bis Ende 2011 festgelegte Performance-Meilensteine, legt EA noch einmal $100 Mio. auf die Anfangszahlung drauf.

EA Interactive konzentriert sich auf Mobile, Casual und Social Games. In den USA hält EA einen Marktanteil von 34% an Mobile Games und in Apples App Store für iPhone und iPod Touch ist der Publisher mit Titeln wie „Rock Band“, „Madden NFL 10“ oder „Die Sims“ ebenfalls einer der führenden Anbieter. 

Die zehn Titel von Playfish („Pet Society“, „Restaurant City“) verzeichnen aktuell mehr als 60 Mio. monatlich aktive Nutzer und mehr als 1 Mrd. Spielsessions pro Monat. In Zukunft soll Playfish bekannte Marken von EA für soziale Netzwerke wie Facebook oder MySpace umsetzen. Welche Titel Einzug in die weite Welt des Social Gamings halten, steht allerdings noch nicht fest.

Quellen: PlayfishPlayfish Blog

EIGA-Awards verliehen

In Frankfurt wurde am 6. November parallel zum browsergames forum 2009 die zweiten European Innovative Games Awards (EIGA) für Innovationen in den Bereichen Technologie, Game Design und Anwendungsmethoden verliehen. Unter den europäischen Preisträgern finden sich auch vier deutsche Gewinner. 

In jeder Kategorie kürte die Jury einen Gewinner, zudem wird jeweils ein Förderpreis ausgerufen, dessen Preisträger 5.000 € erhalten. Veranstalter des europaweiten Wettbewerbs ist eine Trägergemeinschaft aus der Stadt Frankfurt, dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien sowie die Standortinitiative gamearea FRM e.V. 

Crytek heimste für seine „CryEngine 3“ die Auszeichnung für innovative Technologie ein, den Förderpreis in dieser Kategorie erhielt Paccus Interfaces BV aus den Niederlanden. Für innovatives Game Design wurde Press Play ApS  aus Dänemark für „Max and the Magic Marker“ ausgezeichnet, hier ging der Förderpreis an Franz Stradal mit seinem Titel „Backdrop - Behind the Curtain“. In der Kategorie „Application Methods and Environments“ durften sich gleich zwei Nominierte freuen: SilverFit BV aus den Niederlanden mit „SilverFit“ und Kompan mit „ICON“ teilen sich hier den ersten Platz auf dem Siegertreppchen. Der Förderpreis in dieser Kategorie ging an The Games Company und ihre „White Label Community“. 

Die Pressemitteilung mit der vollständigen Liste der Gewinner gibt es hier.

Quelle: GamesMarkt

Gameboy in das Strong National Museum aufgenommen

Große Ehre für den Gameboy: Das Nintendo-Handheld wurde in die nationale Spielzeug-Ruhmeshalle des New Yorker Strong National Museum aufgenommen. Dort reiht sich der Gameboy zusammen mit dem Ball (das runde Ding)  in die illustre Gesellschaft von Spielzeug-Klassikern wie dem Atari 2600 oder Dame ein. 

1989 veröffentlichte Nintendo den Gameboy, der sich in 15 Jahren weltweit knapp 120 Mio. verkaufte. Für das Design ist der Nintendo-Ingenieur Gunpei Yokoi verantwortlich. Das Museum würdigt mit der Aufnahme in seine Ausstellung die Rolle des Nintendo-Gerätes in der Transformation des Marktes für elektronische Spiele hin zum Handheld. 

Quelle: Gamasutra

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