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Tagesrückblick: Unity umsonst für Indies, DSi XL kommt, PSP zurück zur UMD?

Redaktion   //   Oktober 29, 2009   //   0 Kommentare

Unity Engine jetzt kostenlos für Indies

Damit dürfte die Unity Game-Engine weiter an Attraktivität gewinnen: Auf der Unite-Konferenz gab Unity Technologies gestern bekannt, dass ihre Middleware-Lösung Unity 3D für Indie-Studios ab sofort kostenlos ist. Bis vor kurzem mussten unabhängige Entwickler noch eine Gebühr von $200 für die Engine abdrücken.

Wer bereits eine Unity-Indie-Lizenz besitzt,  kann eine vergünstigte Pro-Lizenz erwerben oder ein reduziertes Unity-iPhone-Basic-Pack billiger kaufen. Wer in den letzten 60 Tagen die Indie-Lizenz gekauft hat, bekommt sein Geld zurück. 

Ein weiterer sinnvoller Schritt, der die einstige Nischen-Engine, die nur auf Macs lief,  zu einer ernsthaften Konkurrenz für etablierte Middleware-Lösungen werden lässt: Unity 3D unterstützt mittlerweile PC, Mac, Wii, iPhone und Browser und verzeichnet weltweit über 10.000 Entwickler weltweit als Kunden. Aktuell wird an einer Xbox-360-Version gearbeitet, im Fokus soll laut CEO David Helgason aber Lösungen für Mobile- und Browser-Games liegen. Kein Wunder: Zu verdanken hat die Unity-Engine ihr Wachstum vor allem einer großen iPhone-Entwickler-Gemeinde.

Quellen: Develop, Edge, Gamasutra

DSi mit XL-Bildschirm

Die Gerüchte haben sich bestätigt, der DSi wird erwachsen: Nintendo hat in Japan eine Update des Handhelds vorgestellt, das Bildschirme mit jeweils 4,2 Zoll statt der üblichen 3,25 Zoll besitzt. Die Auflösung bleibt unverändert bei 256 x 192 Pixeln. Das Gewicht des neuen DSi-Modells steigt um 100 Gramm, die Akku-Laufzeit soll sich um über 30% auf 6 bis 8 Stunden verbessern. 

Nicht nur die Bildschirme wachsen, auch der beiliegende Plastikstift ist größer. In Japan wird das Gerät, das anscheinend auf eine erwachsenere Zielgruppe mit größeren Händen und schlechteren Augen abzielt, ab dem 21. November erhältlich sein. In Europa soll das Gerät unter dem Namen DSi XL im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen und etwa 150 Euro kosten. 

Quellen: Heise, GamesMarkt

UMD-Revival mit nächster PSP-Generation? 

Die nächste Generation der PSP (PSP-4000) soll angeblich wieder das UMD-Format unterstützen. So munkelte man zumindest auf der Tokyo Game Show Ende September.

Sony musste einige Kritik für die am 1. Oktober erschienene PSP Go einstecken: Der Preis sei zu hoch und da nur Downloads unterstützt werden, können nicht gebrauchte Spiele erworben oder verkauft werden. Zudem können Besitzer des Vorgängermodells auch ihre bereits erworbenen UMDs nicht weiter nutzen. Die Verkaufszahlen scheinen die Kritik zu bestätigen, die im Vergleich zum DSi liegt Sonys Modell-Update wie Blei in den Regalen. Man darf gespannt sein, ob Sony seine Handheld-Strategie überdenkt.

Quelle: Edge

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