Die Folgen der Globalisierung und großzügige Steuervergünstigungen für Spieleentwickler in anderen Ländern hat Großbritannien besonders zu spüren bekommen. Der ehemals zweitgrößte Produzent von Computerspielen verliert im internationalen Vergleich weiter an Boden, vor allem das Förderparadis Kanada lockt regelmäßig britische Firmen über den großen Teich.
Jetzt scheint die Regierung endlich reagieren zu wollen. Nachdem die Veröffentlichung des "Digital Britain"-Reports die kulturelle und ökonomische Bedeutung der Gamesindustrie für Großbritannien mit Nachdruck betont, beginnt ein Umdenken in der Regierung. Deshalb sollen aktuell Modelle überprüft werden, die Steuererleichterungen für heimische Spieleentwickler ermöglichen würden.
Im direkten Dialog mit den Branchenverbänden ELSPA (Entertainment & Leisure Software Publishers Association) und TIGA (The Independent Games Developers Trade Association) will die britische Regierung nun Problemfelder identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze entwickeln.
Vor allem die lang ersehnte Gleichstellung mit der Filmindustrie ist nun denkbar, die eine Förderung für Projekte ermöglicht, die die englische Kultur fördern oder verbreiten.
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.