Bei dem Analystentreffen der Deutsche Bank Securities Technology Conference in San Francisco äußerte zu Bobby Kotick, Chef von Activision Blizzard, einige starke Thesen: Die Zielgruppe der Gamer sei um 15 Mio. Kunden gewachsen, in Zukunft werde man nicht mehr für Konsolen entwickeln und er habe den Spaß aus der Entwicklung von Videospielen vertrieben und eine Atmosphäre der Angst in seinem Unternehmen etabliert, um Mitarbeiter zum effizienten und kostensensitiven Arbeiten anzuregen.
Die Zielgruppe sei vor allem durch weibliche Gamer größer geworden, außerdem sind über die Hälfte der Spieler heute nicht mehr unter den 16- bis 25-Jährigen zu finden, sondern zwischen 25 und 34 Jahre alt.
Konsolen seien auf lange Sicht als Plattform uninteressant, da viele Kunden im weltweiten Markt keinen Zugang zu Konsolen haben. Derzeit erzielt Activision Blizzard rund 30% seines operativen Gewinns mit Konsolenspielen.
Zum Thema Unternehmenskultur sagt Kotick, sein einziges Ziel sei es, in Zukunft einen operativen Gewinn von 50% zu erreichen. Deshalb werden firmenintern nur Profite belohnt und Mitarbeiter eingeschüchtert, damit sie stärker auf die Kosten achten. Um dies voranzutreiben, habe Kotick vor zehn Jahren absichtlich neue Mitarbeiter aus anderen Branchen ins Boot geholt, die den Spaß aus der Arbeit vertreiben sollten. Hört sich so an, als hätte er das geschafft.
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.