Daily

Blizzards Kotick: Verängstigte Mitarbeiter sind effizienter

Redaktion   //   Oktober 14, 2009   //   0 Kommentare

Bei dem Analystentreffen der Deutsche Bank Securities Technology Conference in San Francisco äußerte zu Bobby Kotick, Chef von Activision Blizzard, einige starke Thesen: Die Zielgruppe der Gamer sei um 15 Mio. Kunden gewachsen, in Zukunft werde man nicht mehr für Konsolen entwickeln und er habe den Spaß aus der Entwicklung von Videospielen vertrieben und eine Atmosphäre der Angst in seinem Unternehmen etabliert, um Mitarbeiter zum effizienten und kostensensitiven Arbeiten anzuregen.

Die Zielgruppe sei vor allem durch weibliche Gamer größer geworden, außerdem sind über die Hälfte der Spieler heute nicht mehr unter den 16- bis 25-Jährigen zu finden, sondern zwischen 25 und 34 Jahre alt. 

Konsolen seien auf lange Sicht als Plattform uninteressant, da viele Kunden im weltweiten Markt keinen Zugang zu Konsolen haben. Derzeit erzielt Activision Blizzard rund 30% seines operativen Gewinns mit Konsolenspielen. 

Zum Thema Unternehmenskultur sagt Kotick, sein einziges Ziel sei es, in Zukunft einen operativen Gewinn von 50% zu erreichen. Deshalb werden firmenintern nur Profite belohnt und Mitarbeiter eingeschüchtert, damit sie stärker auf die Kosten achten. Um dies voranzutreiben, habe Kotick vor zehn Jahren absichtlich neue Mitarbeiter aus anderen Branchen ins Boot geholt, die den Spaß aus der Arbeit vertreiben sollten. Hört sich so an, als hätte er das geschafft.

Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Um einen Kommentar hinterlassen zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden oder registrieren.

» zur Anmeldung
» zur Registrierung