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12. Dezember 2012: Personalabbau bei Trion Worlds; Nintendo rudert bei ID-Bindung an Einzelgerät zurück

Sebastian Klix   //   Dezember 12, 2012   //   0 Kommentare

Vor einiger Zeit startete THQ bekanntlich die Aktion rund um das »THQ Humble Bundle«. Dem derzeit etwas gebeutelten Publisher kann das nur gut bekommen -- dachte sich wohl die Chefetage und hatte auch durchaus recht.

Nicht nur, dass der Aktienwert wieder anstieg, mittlerweile ist die Aktion auch beendet und konnte insgesamt ganze 885.360 Abnehmer finden, welche zusammen schlappe 5.098.283 Millionen Dollar ausgegeben haben. Macht pro Käufer im Schnitt immerhin 5,76 Euro.

Ein Teil des Geldes geht natürlich an THQ, der andere an zwei gemeinnützige Zwecke. Und für die Organisatoren von Humble Bundle bleibt natürlich auch was übrig.

 

Personalabbau bei Trion Worlds

Weniger gut scheint es dafür derzeit bei Trion Worlds zu laufen. Die Kalifornier setzten nun gut 30 ihrer Mitarbeiter vor die Tür. Damit verbleiben zwar immer noch etwa 170, ein klein wenig verwundert das ganze aber schon, sollte man doch meinen, dass man derzeit alle Hände voll mit der Fertigstellung von End of Nations zu tun hat. Den Endsprurt des Strategie-Titels übernahm vor Kurzem bekanntlich Trion Worlds internes Entwicklerstudio von Petroglyph.

Laut offizieller Mitteilung soll der Personalabbau aber doch keinen Einfluss auf die Fertigstellung von Defiance und End of Nations oder die Vermarktung von Cryteks Warface haben. Das Ganze sei schlicht eine Reaktion auf die aktuelle Marktlage und Produktionszeitpläne.

Mit »Produktionszeitpläne« ist eventuell nach guter alter Hire and Fire-Politik gemeint, dass das Rift-Addon Storm Legion mittlerweile im Kasten ist …

Quelle: GamesIndustry International

 

Ärger um Wii U-Accountbindung

Eher Branchen-untypisch war Nintendos Entscheidung, die Network-ID (Username und Profil) an die jeweilige Konsole zu binden. Also praktisch so, als könnte man seinen Steam-Account nur von einem einzigen, individuellen PC aus nutzen. Klingt sehr unpraktisch, ist bei der Wii U aber trotzdem so. Im Klartext: Wer sich eine der neuen Konsolen kauft, anmeldet und Downloads erwirbt, Erfolge freischaltet und was man eben sonst noch so heutzutage auf einer Konsole machen kann, hat ein echtes Problem, wenn die Kiste einmal endgültig abraucht. Denn eine Nintendo-ID auf eine andere (sprich neue) Wii U zu übertragen, funktioniert mal nicht eben einfach so.

Nun rudert Nintendo allerdings zurück. Zumindest in den USA: Für den Fall, dass eine Wii U den Geist aufgibt und ausgetauscht werden muss, kann der Kundendienst eine existierende ID auf eine neue Konsole übertragen. Klingt selbstverständlich, war's bis vor Kurzem aber trotzdem nicht. Wie es mit diesem »Service« zukünftig in anderen Ländern aussieht ist noch nicht klar. Trotzdem bleibt die Frage: Warum dachte man, das wäre eine gute Idee die keine Probleme verursachen würde?

Quelle: Kotaku

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