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11. Dezember 2012: 16 Millionen Euro-Fond für australische Entwickler in der Diskussion; Knapp 310.000 verkaufte Wii U am Start-Wochenende in Japan

Sebastian Klix   //   Dezember 11, 2012   //   0 Kommentare

Disney hat weiter eingekauft, wenn auch in einem kleineren Maße als zuletzt mit Lucas Films. Das Unternehmen hat sich den auf Browser- und Social-Games spezialisierten Entwickler Studio Ex aus Südkorea einverleibt. Wobei »spezialisiert« relativ ist, denn Studio Ex hat bisher noch kein einziges Spiel veröffentlicht.

Das Unternehmen soll Disney als »Hauptquartier« für seine Social- und Free2Play-Browser-»Operationen« im asiatischen Raum dienen.

Einen etwas anderen Weg geht statt dessen Electronic Arts, welche vor noch gar nicht all zu langer Zeit ausgerufen haben, sich früher oder später zum reinen Free2Play-Publisher entwickeln zu wollen. Konkret geht es um das hauseigene Studio PopCap Games, in erster Linie für kleinere Gelegenheitsspieler-Titel wie Plants vs. Zombies, Bejeweled und Feeding Frenzy bekannt.

Doch PopCap sucht derzeit nicht nur neue Mitarbeiter für die Arbeit an einem reinen Konsolenspiel, nein, dabei soll es sich auch noch um einen hoch-budgetierten AAA-Titel handeln. Wir sind gespannt, was es damit auf sich hat.

 

16 Millionen Euro-Fond für australische Spielentwickler in der Diskussion

Wer hat das letzte Mal ein Spiel von einem australischen Studio gespielt? Im Grunde könnte man aber sowieso fast meinen, dass die Entwicklung von Unterhaltungssoftware der Nordhalbkugel vorbehalten ist. Zumindest die australische Regierung plant, das nun ein wenig zu relativieren und immerhin 20 Millionen AU-Dollar (gut 16 Mio. Euro) in die eigene Spielebranche respektive den Australian Interactive Games Fund zu buttern.

Das ist zwar ein Budget, welches das ein oder andere US-Studio in eine einzige AAA-Produktion steckt, aber trotzdem ein Anfang. Dazu wurde nun ein frei einsehbares Dokument aufgesetzt, um die australische Entwickler-Community zu einer Diskussion aufzufordern, wie das Geld am besten angelegt werden könnte.

Ruth Harley, Screen Australia, und Kunstminister Simon Crean haben bekräftigt, dass der Fond »sowohl den Wachstum bereits etablierter Studios stärken, als auch kleine Teams und Individuen unterstützen soll.«

Download des Dokuments bei Screen Australia

 

Knapp 310.000 verkaufte Wii U am Start-Wochenende in Japan

In den USA konnte Nintendo in der ersten Woche auf dem Markt etwa 400.000 Exemplare der neuen Konsole absetzen. Nun ist die Wii U auch im Heimatland Japan angekommen und konnte sich dort am ersten Wochenende knapp 310.000 Mal absetzen. Damit belegt sie den siebten Platz der erfolgreichsten Japan-Launchs aller Konsolen der letzten Jahre -- und bleibt somit auch hinter der Wii mit knapp 372.000 Exemplaren zurück. Und auch hinter der PlayStation Vita mit gut 320.000.

Zur Wii U werden derzeit im Schnitt nur 1,2 Spiele dazugekauft (bei der Wii waren es durchschnittlich noch genau 2). In Japan kauften sich 55 Prozent der Käufer, wenig überraschend, New Super Mario Bros. U dazu, 36 Prozent griffen zu Monster Hunter 3 Ultimate.

Quelle: VG247

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