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19. November 2012: Einspruch und Kaution für inhaftierte Bohemia-Mitarbeiter abgelehnt; Guido Henkel mit RPG auf Kickstarter; THQ wird mal wieder wegen irgendwas verklagt

Sebastian Klix   //   November 19, 2012   //   0 Kommentare

Mittlerweile gut 70 Tage sitzen die beiden Bohemia-Mitarbeiter Ivan Buchta und Martin Pezlar wegen des Verdachts auf Spionage in griechischer Haft. Obwohl das Außenministerium den Familien der beiden vor Kurzem noch gegenteiliges zusicherte, wurde nun auch ihr Einspruch abgelehnt -- genauso wie ihr Antrag, vorübergehend auf Kaution frei zu kommen.

Die Angehörigen wollen sich nun direkt an den Präsidenten und den Premierminister wenden, Buchtas und Pezlars Anwälte erneut Einspruch einlegen.

Die Haftbedingungen sind laut den beiden Gefangenen wohl unter aller Kanone. So müssen sie sich mit 25 weiteren Inhaftierten eine Zelle teilen und auf dem Boden schlafen. EU-Standard?

Da es sich bei dem Fall zudem weder um die Freizeit-Aktivitäten von Verona Feldbusch handelt und auch kein 17-Jähriger Deutscher inhaftiert wurde, hat man über das Thema auch bis Heute praktisch nichts in den öffentlichen Medien gehört.

 Guido Henkel mit RPG auf Kickstarter

Deutsch-US-Amerikaner Guido Henkel hat nach 10 Jahren in der Handyspiele-Branche mit seinem 2002 gegründeten Studio G3 anscheinend wieder Lust auf etwas komplexeres. Bei der Nordland-Trilogie und Planescape: Torment im Lebenslauf liegt es da nahe, dass er sich für ein Rollenspiel entschieden hat.

Das hört (derzeit) auf den Namen Torvalla (damit dürfte dann auch das Setting klar sein), dafür benötigt Henkel aber laut Kickstarter-Kampagne 1 Million Dollar. Was er damit machen möchte, da bleibt er aber noch recht wage: Es soll ein Fantasy-Rollenspiel mit großer Spielwelt werden. Dabei verspricht er aber nicht nur ein weiteres »Oldschool-RPG«, sondern eines, welches einen Weg zwischen alten Tugenden und frischen Ansätzen einschlagen soll.

Etwas mehr Infos hätten es aber ruhig sein dürfen, genauso wie aussagekräftiges Bildmaterial. Wir wollen hier deswegen jetzt aber nicht rummotzen, sondern hoffen für Guido einfach nur, dass die Aktion nicht ähnlich verläuft wie bei Loot Drops »An Old-School-RPG.«

 

THQ wird mal wieder verklagt

Was haben Martial Arts, Klagen und Tätowierungen gemeinsam? Die ersten beiden könnte man unter »Beliebte Hobbys in den USA« verbuchen, Tätowieren wird hingegen wohl nie olympisch. Alle drei Aspekte werden aber in der neusten Klage gegen THQ vereint.

Konkret geht es dabei um das Kamfsportspiel Undisputed 3 mit offizieller UFC-Lizenz. Entsprechend hat Entwickler Yuke's auch die Sportler möglichst originalgetreu ins Spiel übernommen, darunter Mixed Martial Arts-Kämpfer Carlos Condit. Das Problem: Auch Condits Löwenkopf-Tattoo auf seinem Oberkörper wurde übertragen.

Ein schwerer seelischer Schlag für Tattoo-Künstler Chris Escobedo aus Arizona, der für den Körperschmuck von Condit verantwortlich ist. Denn laut ihm und seinen Anwälten liegt das Urheberrecht an der Tätowierung allein bei ihm. Derjenige, der für die Stecherei bezahlt hat und das Ergebnis an sich herumträgt, hätte keine Rechte daran.

»Ich hätte niemals einer Nachbildung durch einen Animator zugestimmt.«, meint Escobedo. Was, beziehungsweise »wie viel« er nun haben möchte, um es sich noch einmal anders zu überlegen, ist nicht bekannt.

Quelle: prweb.com

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