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25. Oktober 2012: Blue Byte bietet 65 neue Stellen; Zuckerberg unzufrieden mit Spiele(r)n auf Facebook

Sebastian Klix   //   Oktober 25, 2012   //   0 Kommentare

Nach zahlreichen Entlassungs-Meldungen in der letzten Zeit gibt es endlich mal wieder etwas erfreuliches zu berichten. Und dann auch noch aus Deutschland: Ubisoft will bei den Düsseldorfern von Blue Byte 65 neue Arbeitsplätze schaffen um sich für die Free2Play-Zukunft zu stärken.

Schleppend geht's dafür im Social Games-Bereich weiter: Mark Zuckerberg ist alles andere als zufrieden mit der gegenwärtigen Situationen auf Facebook. Mitverantwortlich sei dafür Facebooks bisher größtes Zugpferd im Social-Games-Segement, welches seit einiger Zeit schwächelt.

Blue Byte wächst

Ubisoft wird mehr Geld in das Studio Blue Byte stecken. Grund dafür sind wohl die erfolgreichen Free2Play-Titel des Entwicklers wie etwa Die Siedler Online. Dadurch haben die Düsseldorfer wohl nicht als Letzte ihren Teil dazu beigetragen, dass Ubisoft seine Umsätze auf dem Online-Markt um 112 Prozent steigern konnte.

Blue Byte arbeitet derzeit unter anderem auch an Anno Online und Silent Hunter Online und kann entsprechend mittlerweile auf einige Erfahrung im Branchen-Segment zurückblicken. Entsprechend will Ubisoft mit 65 weiteren Mitarbeitern bei Blue Byte das Studio als Entwickler qualitativ hochwertiger Free2Play-Titel weiter etablieren.

Zu den Stellenangeboten

 

Zuckerberg unzufrieden mit der Entwicklung von Spielen auf Facebook

Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist unzufrieden mit der gegenwärtigen Situation der Spiele auf seiner sozialen Plattform. Mit ein Hauptgrund dafür sei laut ihm, dass Spiele von Zynga nicht mehr wirklich gut ankommen.

»Die Spiele auf Facebook entwickeln sich nicht so, wir ich mir das wünschen würde. Tatsache ist, dass daran zwei verschiedene Gründe schuld sind. Zum einen sind dieses Jahr unsere Einnahmen durch Zynga im Vergleich zum letzten um 20 Prozent gesunken. Interessanterweise ist das restliche Spiele-Ökosystem gewachsen. Unsere monatlichen Einnahmen von anderen Herstellern sind im letzten Jahr um 40 Prozent gestiegen.«

Zudem sei zwar die Zahl angemeldeter Facebook-User vom letzten Sommer (750 Millionen) auf 1 Milliarde gestiegen, die Zahl der Spieler auf Facebook von 205 aber nur auf 235 Millionen. Zuckerberg erklärt dies damit, dass viele Neuanmeldungen aus Entwicklungsländern stammen, in denen die Nutzer nicht die Möglichkeiten haben, ressourcen-intensive Social-Games zu konsumieren.

Quelle: techcrunch.com

 

Was sonst noch so passiert ist …

+++Chris Roberts' Star Citizen hat das angestrebte Finanzierungsziel von 2 Millionen Dollar erreicht.+++Nintendo rechnet damit bis Ende März 2013 etwa 5,5 Millionen Wii U-Konsolen abzusetzen.+++

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