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10. Oktober 2012: THQ schließt Niederlassung in Australien; Valve ignoriert Beschwerde des VzbV; Microsoft will sich grundlegend verändern; Chris Roberts stellt sein neues Weltraumspiel vor

Sebastian Klix   //   Oktober 10, 2012   //   0 Kommentare

THQ entlässt erneut einige Mitarbeiter und zieht sich damit, zumindest persönlich, komplett aus Australien zurück. Ab sofort werden die hauseigenen Spiele über eine externe Firma in Down Under vertrieben.

Im Endeffekt nichts Neues gibt es hingegen bei Valve, zumindest keine Unterschrift. Denn die fehlt nach wie vor auf der Unterlassungserklärung des Verbraucherzentrale Bundesverband, obwohl die Frist heute abläuft. Entsprechend will der VzbV seine rechtlichen Schritte prüfen.

Ganz viel Neues soll dafür zukünftig von Microsoft kommen, denn CEO Steve Ballmer kündigte einige grundlegende Veränderungen im Unternehmen an, die sich mit der Veröffentlichung von Windows 8 und den Surface Tablets ergeben werden.

Etwas Altes und Neues zugleich kommt hingegen von Chris Roberts. Denn der stellte unseren Kollegen von GameStar sein aktuelles Weltraum-Projekt Star Citizen vor, welches alte Tugenden mit neuer Technik verbinden soll.

THQ schließt Niederlassung in Australien

Nach SEGA verabschiedet sich nun auch THQ komplett von Down Under. Denn nachdem das Unternehmen bereits letztes Jahr sein australisches Entwicklerstudio dicht gemacht hat, folgten nun auch die restlichen Büros, die bisher etwa für die Distribution der hauseigenen Titel verantwortlich waren.

Die 18 betroffenen Mitarbeiter werden dabei nicht anderweitig beschäftigt, sondern müssen sich einen neuen Job suchen. Natürlich wird THQ aber auch weiterhin seine Spiele in Australien vertreiben, allerdings über das externe Unternehmen All Interactive Entertainment.

THQs Executive Vice President Ian Curran verspricht sich von der ganzen Sache »eine größere Reichweite bei gesenkten Kosten.«

Quelle: gamespot.com

 

Valve ignoriert Beschwerde des VzbV

Vor Kurzem forderte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VzbV) von Valve die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung. Grund: Das Unternehmen änderte die Nutzungsbedingungen seiner Plattform Steam. Spieler, die diesen Änderungen nicht zustimmen, haben darauf hin keinen Zugriff mehr auf die von ihnen erworbenen Games. Zudem kritisierte der VzbV, dass sich Spiele auf Steam nicht mehr weiterverkaufen lassen.

Zwar verlängerte der VzbV die Frist bis zum 10. Oktober 2012 (also bis heute), doch bisher reagierte Valve nicht, auch wenn der der VzbV anmerkt, dass das Unternehmen theoretisch noch bis heute Abend Zeit für die Unterzeichnung hätte.

Somit wird der VzbV in den nächsten Tagen seine rechtlichen Möglichkeiten gegen Valve überprüfen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten.

Quelle: golem.de

 

Microsoft will sich grundlegend verändern

Microsofts CEO Steve Ballmer kündigte in einem offenen Brief grundlegende Veränderungen im Unternehmen an. Hauptgrund dafür sind in Kürze vor allem die Veröffentlichung von Windows 8 sowie die Surface Tablets.

Zwar wolle man auch zukünftig weiterhin mit Partnern in den Bereichen PC, Smartphones und Tablets zusammenarbeiten, allerdings werde es Zeiten geben, in denen man die Entwicklung neuer Geräte komplett selbst übernimmt.

In Zukunft sollen für Microsoft fünf Punkte zudem besonders wichtig sein: Zum einen die Weiterentwicklung von Steuerungs-Möglichkeiten über Berührung, Bewegung und Sprache sowie die Entwicklung lernfähiger und intuitiver Technik, welche auch ohne direkte Befehle handlungsfähig ist [Anm.: möglicherweise Skynet]. Des Weiteren will sich Microsoft auf die Entwicklung neuer Möglichkeiten, die das Leben einfacher gestalten (lernen, arbeiten, spielen, kommunizieren, etc.) konzentrieren und Cloud-Dienste sowie Windows als Plattform für PCs, Tablets und Smartphones weiter etablieren.

Quelle: Microsoft.com

 

Chris Roberts stellt sein neues Projekt Star Citizen von

Interessante Neuigkeiten gepaart mit Werbung in eigener Sache sind etwas feines: Chris »Wing Commander« Roberts war bei unseren Kollegen der GameStar zu Besuch und hat sein aktuelles Projekt Star Citizen vorgestellt (wobei die Einzelspieler-Komponente auf den Namen Squadron 42 hört).

Dabei handelt es sich, wer hätte es vermutet, um ein Weltraumspiel, welches die Vorzüge von Wing Commander und Freelancer miteinander kombinieren soll. Das bisher gezeigte sieht dabei, nicht zuletzt dank CryENGINE 3, durchaus beeindruckend aus, allerdings scheint die Finanzierung des vielversprechenden Projektes wohl noch nicht ganz in trockenen Tüchern zu sein.

Die Verwirklichung von Roberts' Star Citizen wäre aus mehrerlei Gründen nur zu begrüßen, etwa, weil das Genre selbst ja praktisch seit Jahren mehr oder weniger brach liegt.

Quelle: GameStar.de

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