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2. Oktober 2012: Bundestag gründet »Parlamentskreis Games«; Obama und Romney schalten Wahlkampf-Werbung in Videospielen; Chris Roberts über seine Rückkehr und aktuelles Projekt

Sebastian Klix   //   Oktober 2, 2012   //   0 Kommentare

Gerstern ging's vorrangig um Geld, heute vor allem um Politik -- auch wenn mancher nun anmerken mag, dass das doch oft ein und das selbe ist. So wurde nun bekannt, dass Barack Obama auch dieses Mal wieder auf Wahlkampf-Werbung in Videospielen setzen wird. Kontrahent Romney zieht nach.

Nebenbei gründete der Deutsche Bundestag nun den Parlamentskreis Games, welcher unter anderem den Dialog zwischen Politik und Spielebranche verbessern soll.

Zu guter Letzt gab es ein weiteres Lebenszeichen von Urgestein Chris Roberts, der ein wenig über die Gründe seiner Rückkehr in die Spielentwicklung plauderte und es sich nicht nehmen ließ, eine der im Tend liegenden Akündigungen einer Ankündigung zu machen.

Deutscher Bundestag gründet »Parlamentskreis Games«

Der Deutsche Bundestag gründete nun den Parlamentskreis Games. Dazu eingeladen hatten Thomas Jarzombek (CDU), Manuel Höferlin (FDP), Lars Klingbeil (SPD), Tabea Rößner (Bündnis90/Grüne) und Dr. Petra Sitte (Die Linke). Hinzu kommen, neben weiteren Abgeordneten, Vertreter von G.A.M.E., dem BIU, Bitkom und EDGF sowie natürlich diverser Unternehmen wie Electronic Arts, Ubisoft Innogames und Co.

Der Parlamentskreis Games soll dazu dienen, den Dialog zwischen Politik und Spielebranche zu verbessern. Derzeit auf der Liste der wichtigen Themen: der derzeit in der Diskussion stehende Deutsche Computerspielpreis, Kultur- und Wirtschafsgut und -- wer hätte es gedacht -- der Jugendschutz.

Quelle: Mediabiz / Gamesmarkt

 

Obmana schaltet Wahlkampfwerbung in Videospielen

Derzeit ist in den USA einmal mehr Wahlkampf-Zeit. Dabei setzt President Barack Obama wie auch beim letzten Mal erneut auf Werbung in Videospielen. Ins Auge fasst sein Team dabei aber natürlich nicht Call of Duty oder World of Warcraft sondern Titel wie Madden NFL 13 als auch Spiele-Webseiten, etwa Pogo.com.

Sein Kontrahent Mitt Romney hat den selben Plan, in welchen Spielen er aber gerne sein Werbebanner platzieren möchte ist noch nicht bekannt. Da Madden NFL ja bereits vergeben ist, kann sein Wahlkampf-Team ja vielleicht tatsächlich einmal über Call of Duty nachdenken ...

Quelle: NPR.org

 

Chris Roberts über seine Rückkehr in die Spielebranche

Es gibt ein weiters Lebenszeichen von Urgestein Chris Roberts (dem Spielentwickler, nicht dem Schlagersänger natürlich). Nach Ausflügen in die Filmbranche (etwa für The Punisher), will sich Roberts bekanntlich wieder der Spielindustrie zuwenden. Den Entschluss dazu habe er vor allem wegen der fortgeschrittenen Technologie gefasst, dank der er seine Spiele nun wesentlich immersiver und realistischer gestalten könne.

Roberts will sich daher voll auf den PC als Spieleplattform konzentrieren, da seiner Meinung auch die nächste Konsolen-Generation nicht das leisten könne, was er für seine Pläne benötige. Auch will er dazu beitragen, den PC als wichtigste Plattform für Core-Games (wieder) zu stärken.

Nach eigenen Angaben werkelt er bereits seit über einem Jahr an seinem neuen Projekt. Was genau es ist, will er zwar noch nicht verraten (näheres soll am 10. Oktober bekannt gegeben werden), allerdings schloss er bereits Mobile- und Social-Games komplett aus. Finanziert wird das Ganze dabei privat, da Roberts keine Lust auf einen großen Publisher hat, der nur daran interessiert ist, Marken auszuschlachten [Sic!].

Quelle: GameSpot.com

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