20. Januar 2012: Travian Games übernimmt Mehrheit des Fußball-Manager-Entwicklers Bright Future, Facebook fügt »Actions« für noch mehr Viralität hinzu

Yassin Chakhchoukh   //   Januar 20, 2012   //   0 Kommentare

Travian Games übernimmt Mehrheit des Fußball-Manager-Entwicklers Bright Future

Der Münchner Browserspiel-Publisher und -Entwickler Travian Games übernimmt die Mehrheit des in Köln ansässigen Studios Bright Future. Bereits seit rund eineinhalb Jahren besteht eine Kooperation der beiden Unternehmen. Bright Future, insbesondere für die erfolgreiche Fußball-Manager-Serie bekannt, entwickelt das von Travian Games betriebene Browserspiel Miramagia. Laut offizieller Pressemeldung sollen die Kölner auch weiterhin unabhängig an ihren bestehenden Produktionen weiterarbeiten, darüber hinaus solle »die Zusammenarbeit für Miramagia und ein noch nicht angekündigtes, weiteres Browsergame« vereinfacht werden.

Gerald Köhler, Geschäftsführer von Bright Future: »Die unkomplizierte Zusammenarbeit mit unserer neuen Münchner Mutter und die vielen Möglichkeiten, die durch die neue Verbindung entstehen, sind wichtige Bausteine für die Weiterentwicklung von Bright Future. Durch die Infrastruktur von Travian Games können wir uns vollständig auf unsere Kernkompetenzen, das heißt die Entwicklung sorgfältig ausgewählter und qualitativ hochwertiger Produkte, konzentrieren.«

Travian Games hat mit 230 Mitarbeitern seine Beschäftigtenzahl im vergangenen Geschäftsjahr annähernd verdoppelt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Browsergames, die in mehr als 50 Ländern und in mehr als 40 Sprachen angeboten werden. Mit der Mehrheitsbeteiligung an dem Traditionsstudio Bright Future gewinnt die Firma jetzt ein Tochterunternehmen hinzu, das vor allem für komplexe Client-Games wie die PC-Spielereihe Fußball Manager bekannt ist.

Quelle: Pressemeldung

 

Facebook fügt »Actions« für noch mehr Viralität hinzu

Eine neue Funktionalität unter dem Namen »Actions« soll es Facebook-Entwicklern erlauben, noch spezifischere Nachrichten an die Pinnwände ihrer Nutzer zu senden und darüber hinaus das Interaktionsverhalten noch besser zu tracken.

Die sogenannten »Actions« sollen es Facebook-Entwicklern ermöglichen, sehr granulare Meldungen wie etwa »User X hat Gegenstand Y im Shop gekauft« zu senden und auf diese Weise noch mehr Viralität zu erzeugen. Die Nachrichten werden sowohl auf der Timeline (der Pinnwand) als auch im Ticker angezeigt. Die Funktion erlaubt Entwicklern darüber hinaus, noch spezifischere Metriken über das Interaktionsverhalten ihrer Nutzer zu erstellen als es noch mit dem sehr eindimensionalen »Gefällt mir«-Button möglich war. Actions sollen sich nach der Vision von Facebook auf unterschiedlichsten Partnerseiten wiederfinden. Ein »Gelesen«-Button etwa auf der Website eines Online-Buchhandels, ein »Gekocht«-Button auf der einer großen Rezeptdatenbank.

Bei der Einführung der Actions hat Facebook mit rund 60 Partnerunternehmen zusammengearbeitet, darunter auch das Berliner Studio Wooga. Wer ebenfalls die Actions in sein Produkt integrieren möchte, muss sich bei Facebook bewerben. Die Anwendung wird nach der Freischaltung in die Timeline der User integriert.

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