Entwickler-Jahresrückblick 2011 – Die größte Überraschung

Redaktion   //   Dezember 26, 2011   //   0 Kommentare

Wir haben uns umgehört und einige Branchenexperten zu ihrem persönlichen Jahr 2011 befragt. Was hat sie überrascht, was geärgert und was steht der Branche wohl 2012 ins Haus? Diese und weitere Fragen klären wir in den nächsten Tagen, schauen Sie also einfach wieder vorbei.

 

 

Was war für dich die Überraschung des Jahres?

 

 

 

Stefan Marcinek, Global Managing Director von Kalypso

Eher eine negative Überraschung war für mich das Weihnachtsgeschäft. Da kam einfach zu viel raus in zu kurzer Zeit. Ich weiß nicht, ob sich die großen Publisher damit einen Gefallen getan haben.

 

  

Ralf C. Adam, Head of Game Development bei Travian Games

Ganz klar war der Gewinn des deutschen Entwicklerpreises als bester Publisher die große Überraschung für mich, denn wir sind in einem sehr starken Feld gegen klassische Publisher angetreten. Diese Auszeichnung ist schließlich ein Preis, der von der Akademie, also von über 300 Branchenmitgliedern vergeben wird, die Browsergames bisher häufig noch nicht als gleichwertig wahrgenommen haben. Ich sehe das als Beweis dafür, dass Browsergames-Unternehmen nun endlich auf Augenhöhe mit den traditionellen Publishern angekommen sind und freue mich daher doppelt.

 

 

 

Carsten Fichtelmann, Geschäftsführer von Daedalic Entertainment

Dass viele Unternehmen und Unternehmer scheinbar überrascht waren, dass nahezu jedes Segment im Spielemarkt nochmal schwieriger geworden ist.

 

 

 

Jan Klose, Creative Director von Deck13

Mutige Araber und der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Atomausstieg.

 

 

 

 

 

Jan Theysen, Geschäftsführer von King Art

Dass unser "The Book of Unwritten Tales" international fast genauso gut bewertet wird wie in Deutschland. Wir haben fest damit gerechnet, international die obligatorischen 10-15 Punkte schlechter bewertet zu werden als daheim.

 

 

 

 

Teil 3 folgt am 28. Dezember

 

 

 

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