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EU-Kommission will Medienkompetenz fördern

Redaktion   //   Oktober 14, 2009   //   0 Kommentare

Mit neuen politischen Leitlinien fordert die EU-Kommission die Mitgliedsländer und die Entertainment- und Medienbranche dazu auf, die Medienkompetenz in Europa zu steigern. Sämtliche Medien, mit denen der EU-Bürger konfrontiert wird, sollen besser genutzt, verstanden und kritisch bewertet werden. Zudem will man ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Risiken mit der Weitergabe persönlicher Daten verbunden sind. 

In Ländern wie Schweden, Irland und Großbritannien ist Medienkompetenz bereits Teil des Lehrplans an Schulen. EU-weit soll nun diskutiert werden, wie man dem Thema einen höheren Stellenwert einräumen kann. Neben einer stärkeren Integration in das Bildungswesen seien auch Initiativen der Industrie gefragt.

Der Kommissionsbericht über die digitale Wettbewerbsfähigkeit Europas zeigt, dass 60% der Europäer über „digitale Kompetenz“ verfügen, 56% sind mindestens einmal pro Woche online. 24% der Befragten geben jedoch an, dass sie keinen Internetanschluss haben und nicht online gehen wollen, da ihnen dafür die nötigen Fähigkeiten fehlen. 

Die EU-Kommission betrachtet Informations- und Kommunikationstechnologie und (interaktive) Medien als „Motor des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs und Haupttriebkraft zur Verwirklichung von Wachstums- und Beschäftigungszielen in Europa“. 

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