Die deutche Games-Branche hat ein Nachwuchsproblem: zu wenige Ausbildungsmöglichkeiten für zu viele offene Stellen. Making Games möchte helfen und veranstaltet deshalb vier Mal jährlich eine Talentbörse für Spiele-Entwickler.
Wer die Homepages der deutschen Games-Unternehmen absurft, findet dort trotz Wirtschaftskrise Hunderte offene Stellen. Auch in unserer Praktikumsbörse drängeln sich mittlerweile mehr als 100 Angebote. Was sind die Gründe für diesen enormen Personalbedarf? Zum einen -- und das ist erfreulich -- boomt die deutsche Branche nach wie vor, die Firmen wollen expandieren. Zum anderen -- und das ist weniger erfreulich -- ist es für die deutschen Teams derzeit enorm schwierig, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden.
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Niemand zweifelt jedoch daran, dass dieser Nachwuchs existiert: Die Zahl der Ausbildungseinrichtungen wächst stetig; es gibt jede Menge games-affine Studenten und unglaublich talentierte Mod-Teams. Es müsste nur jemanden geben, der die Talente, die Schulen und die Entwicklerteams zusammenbringt. Und genau das machen wir mit unseren Recruiting-Events Making Games Talents.
Unser Konzept unterscheidet sich grundlegend von klassischen Recruiting-Events wie dem GDC Game Career Seminar. Dort drängeln sich Hunderte Jobsuchende an Dutzenden Entwickler-Ständen vorbei, Recruiter verteilen Kugelschreiber und vielleicht auch mal eine Visitenkarte. Bei Blizzard gibt's lange Warteschlangen, bei eher unbekannten Teams herrscht dagegen gähnende Leere. Wir wollen bei Making Games Talents ein wenig gemütlicher sein, gleichzeitig aber auch fokussierter und vor allem persönlicher. Deshalb haben wir uns nicht für ein Messe- sondern für ein Konferenzformat entschieden. Jeweils 150 bis 250 Talente treffen in ausgewählten Locations auf sechs bis zehn Unternehmen. Diese Firmen stellen sich den Besuchern in einem festen Rahmen vor. Jedes hat dabei 30 Minuten Zeit, um sich dem gesamten Plenum zu präsentieren: Was sind die Anforderungen, was die Leistungen, was die aktuellen Projekte?
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Dieses feste Format soll sicherstellen, dass alle Unternehmen ihre individuellen Besonderheiten hervorheben können. Ein talentierter Mathematiker mag von einem Job bei Crytek träumen, ist aber vielleicht bei den KI-Spezialisten von xaitment besser aufgehoben. Neben der Konferenzveranstaltung und einem kleinen Ausstellungsbereich gibt es bei Making Games Talents auch grundsätzlich die Möglichkeit, in ruhiger angenehmer Atmosphäre bereits konkrete Gespräche zu führen. Unser Ziel ist es, dass die Talente eben nicht nur mit Kugelschreibern und Visitenkarten nach Hause fahren, sondern mit persönlichen Kontakten und vielleicht sogar dem einen oder anderen Job-Angebot.
Sie möchten Ihr Unternehmen bei Making Games Talents präsentieren? Schicken Sie uns einfach eine Mail an talents@idg.de. Wir beraten Sie gern!
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Kommentare
Im Wesentlichen kann ich nur zustimmen .. wieder einmal: Hut ab! Aber noch eine kleine Anmerkung von: Der Artikel erweckt den Eindruck (was vielleicht nicht gewollt ist, aber seis drum), dass dieses ...
Ergänzend hier nun die Literaturangaben aus dem Artikel: A. Buchanan (2009): Facial Expressions for Empathic Communication of Emotion in Animated Characters. In: Animation Studies. (http://journal...
Toller Artikel. Ich hoffe das ging in Ordnung wenn ich diesen mit Quelle auf http://www.unity-community.de/tutorials/von-der-idee-zum-konzept in die Tutorial-Sektion gestellt habe.
Sehr guter Artikel! Ich bin selbst als Entwickler bei einer großen deutschen Browser-Games-SPIELESCHMIEDE im Bereich Entwicklung tätig und kann den genannten Ausführungen nur beipflichten. Ic...
Also da Gothic 3 ziemlich verbugt ist, weiss man nicht genau ob das ende nicht ein bug war oder nicht, mich wundert das Gothic 3 einige leute zu ende gespielt haben und das ende überhaupt gesehen hab...
Also zum ersten Bericht finde ich das die Passage total aus dem kontext gerissen ist, weil ich finde es passt zu dieser stelle und ich war gar nicht überrascht und war auf was verrücktes gefasst. D...