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18. April 2013: Dtp-Gründer Thomas Baur verstorben; Capcom korrigiert Gewinnerwartungen nach unten; Gramble World startet Mobile Social Network

Redaktion   //   April 18, 2013   //   0 Kommentare

Bereits am 9. April 2013 ist Thomas Baur, Gründer des etablierten Publishers dtp und Geschäftsführer von Treva Entertainment (ehemals dtp Young), nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben.

Baur gilt als Pionier in der deutschen Medienlandschaft, zuerst im Bereich Musik. Vor dtp gründete er bereits das Tonstudio Raubbau und den Alstermusikverlag, gefolgt vom Debüt Verlag für Musikzeitschriften. In den 80ern leitete er für Axel Springer das »Hörzu Schallplatte«-Lable, ehe es 1987 zur Gründung der DTP Großhandelsgesellschaft kam.

 

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Link des Tages: »Are social games on Facebook really dying out?«

Redaktion   //   April 18, 2013   //   0 Kommentare

Könnte man fast meinen: Der einstige »Ehepartner« Zynga hat mittlerweile sein eigenes Spieleportal unabhängig von Facebook gestartet und auch andere Firmen, zuletzt Electronic Arts mit The Sims Social und SimCity Social ziehen sich von der bekannten Social-Plattform zurück. »Are social games on Facebook really dying out?« Dieser Frage ist auch Gamasutra in einem interessanten Rückblick nachgegangen.

Und noch ein Link des Tages: »Turning Point: Going Indie!«

Redaktion   //   April 17, 2013   //   0 Kommentare

Das Studio Renegade Kid ist seit 2007 fleißig unterwegs, vor allem im Handheld-Bereich, und hat schon ein gutes dutzend Titel in den Handel gebracht. Dann hat sich der Entwickler für ein weiteres Spiel mit einem Publisher zusammen getan. Das Resultat: Jools Watsham, Game Director und Mitgründer, wird sich davor ab sofort hüten und hat Renegade Kid als oberstes Gebot die Unabgängigkeit über die Eingangstür genagelt. Warum? Wie es dazu kam? Das hat Watsham in seinem Blog-Eintrag »Turning Point: Going Indie!« ausführlich erklärt.

Link des Tages: »Geld zurück wegen Blasphemie«

Redaktion   //   April 17, 2013   //   0 Kommentare

Breen Malmberg wollte sein Geld für Bioshock Infinite von Steam zurück. Warum, erklärte er in einem ausführlichen Brief (eingefangen von Kotaku.com): Blasphemie! Es geht um die Szene zu Beginn, in der sich der Protagonist taufen lassen muss, um Columbia betreten zu können. Er würde er sich der größten Gotteslästerung schuldig machen, würde er im Namen der Gründerväter Washington, Jefferson und Franklin die Taufe empfangen.

Ist sein gutes Recht das nicht zu wollen, trotzdem fragt man sich, ob Malmberg wusste, dass er einen Ego-Shooter gekauft hatte. Und in diesem fiktiven Werk gegen das Gebot »Du sollst nicht töte« hundertfach verstoßen würde? Oder galt in dieser Hinsicht dann doch wieder die »Ist ja nur ein fiktives Spiel«-Floskel?

Interview: Related Designs wird zu Ubisoft Blue Byte

Heiko Klinge   //   April 16, 2013   //   0 Kommentare

Seit 2007 hielt Ubisoft rund 30 Prozent am Entwicklerstudio Related Designs, kürzlich hat der französische Publisher die verbleibenden 70 Prozent übernommen. Wir haben mit Odile Limpach, Managing Director von Ubisoft Blue Byte, über die strategischen Hintergründe, die zukünftige Positonierung der beiden deutschen Studios und die Folgen für die Mitarbeiter am Mainzer Standort gesprochen.

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Link des Tages: »Publishers see devs as 'replaceable meat puppets'«

Redaktion   //   April 16, 2013   //   0 Kommentare

Gordon Walton hat in seiner Zeit in der Spiele-Branche schon einiges mitgemacht. BioWare Austin und Maxis (und somit Electronic Arts), Origin Systems, Sony … machen wir's kurz: Walton war schon für so einige Unternehmen tätig. Nach all dieser Zeit ist ihm jetzt anscheinend der Kragen geplatzt – in einem Interview mit GamesIndustry.biz.

Walton kommt offenbar aus den ganzen Facepalms gar nicht mehr raus, wenn er sieht, wie teilweise die Zusammenarbeit großer Publisher mit (ihren) Entwickler-Teams gestaltet wird. Etwa, wenn Activision Blizzard, EA und Co. eingearbeitete Teams »wieder auseinander reißen und neu zusammenwürfeln«.

»Sollte es ein 'Making Game Companies for Dummies'-Buch geben, dann sollte das der Kerninhalt sein -- wie wichtig stimmige Teams sind!«. Dieses Problem sieht Walton sogar als einer der Hauptgründe, warum es die großen Publisher-Häuser seiner Meinung nach in ein paar Jahren nicht mehr geben wird.

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15. April 2013: Entlassungen, Studioschließung & Spiel-Abschaltungen bei Electronic Arts; Markus Persson in der TIME 100 auf Platz 2

Sebastian Klix   //   April 15, 2013   //   0 Kommentare

Kaum hat Ex-CEO John Riccitiello Electronic Arts verlassen, wird bei dem Unternehmen anscheinend kräftig »umstrukturiert«: Leute werden entlassen, Studios geschlossen und größere, namhafte Social-Games abgeschaltet. »Um den Fokus auf neue Plattformen und Mobile zu richten«, wie es offiziell heißt.

Minecraft-Schöpfer Markus Persson hat hingegen ganz andere »Sorgen«. Der mittlerweile Millionen-schwere Indie-Entwickler wurde auf der TIME 100-Liste mit den 100 einflussreichsten Personen des Jahres auf Platz 2 gewählt. Was im Gegenzug auch zeigt, wie einflussreich das Medium Spiel selbst mittlerweile ist.

 

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Link des Tages: »Vom Architekten zum Indie-Spielentwickler«

Redaktion   //   April 15, 2013   //   0 Kommentare

Früher in der sprichwörtlichen (oder tatsächlichen) Garage praktiziert, heute kann man es sogar regulär studieren: Spiel-Entwicklung. Das beides nicht sein muss, um in der Branche Fuß zu fassen, wissen einige, aber nicht alle. Leute mit Berufen außerhalb der Spiele-Industrie wissen oft gar nicht, dass sie einer Tätigkeit nachgehen, mit der sie auch in einer Spieleschmiede vielleicht gerne gesehen wären. Sei das Mode-Designer, Innenausstatter, Technischer Zeichner oder Architekt. Letzteres war 6 Jahre lang auch Nicholas Lister ... jetzt steht er vor der Veröffentlichung seines ersten Spiels Imp Paired. Revue über seinen Weg von Architekten zum Indie-Entwickler hat er im Artikel »From Architecture To Indie Developer« passieren lassen.

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11. April 2013: Ubisoft übernimmt Related Designs; Namco Bandai eröffnet neue Studios in Vancouver und Singapur

Redaktion   //   April 11, 2013   //   0 Kommentare

Bisher war Ubisoft lediglich mit knapp 30 Prozent am deutschen Entwickler-Studio Related Designs beteiligt. Die Mainzer werkelten in den letzten Jahren für die Franzosen bekanntlich fleißig an der Anno-Reihe. Nun hat sich Ubisoft auch die restlichen 70 Prozent geschnappt und damit den nächsten, in Deutschland ansässigen Entwickler.

»Die talentierten Teams von Related Designs in den Ubisoft-Konzern einzugliedern ist eine logische Weiterentwicklung der Zusammenarbeit, die wir in den letzten sechs Jahren mit diesem großartigen Studio gehabt haben. Diese außerordentlich erfolgreiche Kooperation kann sich durch den vereinfachten Austausch von Erfahrung und Ressourcen weiter entwickeln. Zusammen werden wir weiter an der Entstehung herausragender Spiele arbeiten.«, so Odile Limpach, Managing Director von Ubisoft Blue Byte.

Auf dem Plan von Related steht dabei unter anderem der Free2Play-Titel Might & Magic: Heroes Online sowie weitere »herausragender Spiele« (kein Sarkasmus sondern O-Ton).

»Wir freuen uns, ab sofort vollständig zum Ubisoft-Konzern zu gehören. Dieser Schritt bestätigt unsere langjährige Partnerschaft und gibt unseren Teams die zusätzlichen Ressourcen, ihre großartige Arbeit noch weiter auszubauen.«, meint Thomas Pottkämper, Managing Director von Related Designs.

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Link des Tages: »AppGratis pulled from App Store: The full story.«

Redaktion   //   April 11, 2013   //   0 Kommentare

Apple hat AppGratis aus dem Store entfernt. Grund: Verletzungen der Klauseln 2.25 und 5.6 der Developer Agreement, also der Missbrauch des Push-Benachrichtigungssystems, um andere Apps zu promoten.

Klingt erst mal wenig spannend, obwohl dies wohl auch durchaus den ein oder anderen Entwickler aus Deutschland betreffen dürfte. Viel interessanter ist, was alles dahinter steckt und welche Konsequenzen es haben kann, wenn eine App mal eben aus dem Store geworfen wird.

AppGratis-CEO Simon Dawlat versucht nun, mit dem Beitrag »AppGratis pulled from the App Store. Here’s the full story.« auf dem AppGratis-Blog Einblick in die daraus resultierenden Konsequenzen zu geben. Klar, recht emotional und natürlich versucht er auch, Sympathie zu wecken. Die Zahlen, Konsequenzen und Vorgänge sind trotzdem durchaus interessant.

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