Jahresrückblick 2010 – Teil 7

Redaktion   //   Januar 8, 2011   //   0 Kommentare

Wir haben uns umgehört und einige Branchenexperten zu ihrem persönlichen Jahr 2010 befragt. Was hat sie überrascht, was geärgert und was steht der Branche wohl 2011 ins Haus? Diese und weitere Fragen klären wir in den nächsten Tagen, schauen Sie also einfach wieder vorbei.

 

Gibt es etwas, das Entwickler 2011 unbedingt beachten sollten, um erfolgreich zu sein? Irgendwelche Gefahren?
 

 

 

 

Jan Klose, Creative Director bei Deck13
Die Krise ist vorbei, die nächste Krise kommt bestimmt. Seid vorbereitet!

 

 

 

Andreas Weidenhaupt, CEO von Frogster
Die digitale Distribution und die Möglichkeiten der Social-Network-Plattformen dürfen Entwickler auf keinen Fall vernachlässigen, wenn sie zukünftig noch Erfolg haben wollen. Außerdem sollten Studios bei aller Leidenschaft zum kreativen Game Design von Anfang an die Monetarisierung ihres Projekts und das Businessmodell im Auge behalten.

 

 

 

Ralf Adam, VP Publishing bei Gameforge
Aktuell kann man beobachten, dass im F2P-Online-Bereich der Markt gerade mit Titeln überschwemmt wird. Jeder möchte ein Stück vom Kuchen abhaben. In der Zukunft wird es deshalb nicht mehr reichen einfach „dabei zu sein“. Qualität wird sich langfristig auch hier durchsetzen und eine immer größere Rolle spielen. Bei den Konsolen bin ich mir noch nicht sicher, ob Kinect und Move wirklich die Zukunft
des Konsolen-Gamings sind. Für ein Tanz- oder Sportspiel ist diese Art des Controllers ja prima, aber ein Actionspiel oder einen Shooter werde ich auch in Zukunft weiter mit dem Joypad steuern. Ich bin mal gespannt, ob wir nächstes Jahr wirklich eine Fülle erfolgreicher Spiele in dieser Richtung sehen oder ob – ähnlich wie bei den Musikspielen – der Markt hier nicht schnell gesättigt ist.
 

 

 

 

Carsten Fichtelmann, Geschäftsführer von Daedalic
Man sollte an seinen Zielen festhalten und die Augen aufbehalten. Auf Trends zu surfen ist nicht immer die beste und einzige Möglichkeit, um in der Branche etwas zu bewegen. Was die Gefahren angeht, hoffe ich nicht, dass eine ganze Generation von Spielern dazu erzogen wird, dass alles umsonst oder billig sein muss. Es gibt letztendlich für den Gesamtmarkt zu wenige Leute, die für virtuelle Items Geld ausgeben. Im Moment teilen sich ja nur wenige Firmen den Markt. Was passiert, wenn es keine anderen Spiele mehr gibt?

 

 

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