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15. September 2010: Rekordminus im UK-Spielemarkt, HTML5-Game-Jam von Google, Social-Media-Elemente für Google Services

Redaktion   //   September 15, 2010   //   0 Kommentare

Britischer Spielemarkt bricht drastisch ein

Laut GfK Chart-Track hat der britische Spielemarkt in der 36. Kalenderwoche einen neuen Tiefststand erreicht. Nach einem Bericht der MCV lagen die Umsätze noch unter dem letzten Negativrekord vom Mai 2006. Damals startete kurze Zeit später Nintendos Wii-Konsole und sorgte für neuen Aufwind im Markt. Unklar ist indes, was die Ursachen für die Negativentwicklung ist.

Es bleibt abzuwarten, ob die Bewegungssteuerungen von Sony und Microsoft die Marktentwicklung abfangen können. In Zahlen bedeutet der Negativtrend einen Umsatz von nur 15,3 Mio. Euro in KW 36, gegenüber der Vorwoche mit 18,4 Mio. Euro. Gegenüber dem Positivrekord von 2008 hat der britische Markt bisher um 18 Prozent nachgegeben.

Quelle: MCV, Gamesmarkt

HTML5-Spieleentwicklung für Google und Spil

Gerade erst haben die Mozilla Labs einen Wettbewerb zur HTML5-Spielentwicklung angekündigt, jetzt ziehen Google und Spil nach. Der Suchmaschinenkonzern und der Onlinegames-Anbieter veranstalten am 9. und 10. Oktober einen Game Jam in den Niederlanden. Programmierer sollen dort ihr Wissen über den neuen Webstandard austauschen und erste Minispiele entwickeln.

Google verwendet HTML5 schon seit längerer Zeit für Youtube und auch die Ambitionen des Konzerns bezüglich Gaming sind bekannt. So wird es auf dem Game Jam in Hilversum auch diverse Vorträge von Google-Sprechern zum Thema geben.

Quelle: Gamesmarkt

Googles Services erhalten Social-Elemente

Das Wall Street Journal berichtet, dass Google CEO Eric Schmidt auf der hauseigenen Zeitgeist Conference neue Social-Elemente für alle Google Dienste angekündigt hat. Das Unternehmen strebt zurzeit eine Kooperation mit Facebook an. Schmidt kündigt jedoch eigene Schritte an, falls die Verhandlungen scheitern sollten.

Die Gerüchte um eine Art Facebook-Killer mit dem Namen „Google Me“ dementierte der CEO jedoch. In den nächsten Schritten geht es allein darum, die Anbindung und Vernetzung von Google Services zu verbessern. So soll es neue Benachrichtigungsfunktionen bei Youtube und Vernetzung hin zu Twitter hin geben.

Quelle: Heise, Golem

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