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10. August 2010: Google kauft nächsten Social-Media-Entwickler, Trinigy integriert Autodesk FBX in Vision, in Kinderzimmern wird mehr gezockt

Redaktion   //   August 10, 2010   //   0 Kommentare

Google schluckt nächsten Social-Media-Entwickler

Google im Kaufrausch: Laut Techcrunch hat der Suchdienst-Spezialist das Unternehmen Jambool übernommen, einen Experten für elektronische Zahlungsmethoden in sozialen Medien. Jambool wurde 2006 von ehemaligen Amazon-Mitarbeitern gegründet und soll für $55 Mio. in Googles Besitz übergegangen sein. Weitere $20 Mio. hat der Suchmaschinen-Anbieter erfolgsabhängig in Aussicht gestellt.

Durch die Übernahme wird bestätigt, was in den letzten Wochen spekuliert wurde: Google scheint einen Angriff auf den Markt der sozialen Medien zu planen. Nach einer größeren Investition in den Marktführer für Social Games, Zynga, und die Übernahme des Entwicklers Slide wurde nun ein Unternehmen mit passendem Zahlungssystem gekauft. Ein weiteres wichtiges Puzzlestück, um Marktführer Facebook mit dem hauseigenen sozialen Netzwerk GoogleMe, das sich noch in Entwicklung befindet, die Stirn zu bieten. 

Quellen: Edge, Gamasutra, MCV

Trinigy integriert Autodesk FBX in Vision

Neue Partnerschaft am Tech-Horizont: Der deutsche Middleware-Entwickler Trinigy wird die Asset-Management-Technologie von Autodesk FBX in seine Vision Engine 8 integrieren. Die Anbindung ermöglicht einen reibungslosen Datenaustausch zwischen der Games-Engine und zahlreichen Autodesk-Tools wie Maya, 3ds Max, Softimage, MotionBuilder oder Mudbox. 

Laut Autodesk-Vizepräsident Marc Stevens wird die Arbeit von Grafikern durch die Integration der beiden Technologien deutlich effizienter. Trinigy erhofft sich durch die Partnerschaft außerdem mehr Kunden, die bisher schon mit Autodesk-Tools arbeiten. 

Quelle: Develop

KidsVerbraucherAnalyse 2010: Games immer beliebter

Die Ergebnisse der KidsVerbraucherAnalyse 2010 vom Egmont Ehapa Verlag zeigen, dass digitale Medien bei den Kids immer beliebter werden. Von den 10- bis 13-Jährigen besitzen bereits 83% Konsole, Handheld oder eigenen PC, bei den 6- bis 9-jährigen sind es immerhin schon 66%. Erste Erfahrung mit dem Internet haben 67% der Kinder gesammelt, 28% sind sogar täglich online.

Das Geld für das elektronische Spielzeug kommt nicht immer von den Eltern, ein Teil muss auch vom Taschengeld berappt werden. Das durchschnittliche deutsche Kind bekommt 28 € pro Monat und etwa 186 € Geldgeschenke pro Jahr. Zudem haben bereits jüngere Kinder zunehmend Einfluss auf die Kaufentscheidungen eines Haushalts. Dem digitalen Trend zum Trotz haben Bücher immer noch die Nase vorn: 95% der 6- bis 13-Jährigen (insgesamt 4,7 Mio.) geben an, in ihrer Freizeit am liebsten zu lesen.

Quelle: GamesMarkt

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