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26. Juli 2010: Wahl des European Games Award 2010 beginnt, North Carolina startet Games-Förderung, Bayern eröffnet Beratungsbüro für Kreative

Redaktion   //   Juli 26, 2010   //   0 Kommentare

Online-Wahllokal für European Games Award 2010 geöffnet

Europa wählt ab heute seine Games-Favoriten: Die Online-Abstimmung des European Games Award 2010 ist ab sofort eröffnet und entscheidet über die besten Spiele, Firmen, Medien und Plattformen. Bis zum 11. August können europäische Gamer ihre Stimme abgeben, die Gewinner werden bei der Preisverleihung am 14. August in Köln gekürt.

Der European Games Award ist der erste gesamteuropäische Publikumspreis für Games. Der Veranstalter Aruba Events organisiert bereits unter anderem seit sieben Jahren den Deutschen Entwicklerpreis. Der European Games Award wird auf dem Kölner Eventschiff „Pure-liner 1“ verliehen, die Preise werden von Branchengrößen wie Chris Taylor, Bob Wallace oder Pete Larsen überreicht. Die abgegebenen Stimmen entscheiden nicht nur über die besten Spiele, Entwickler, Publisher, Magazine und Plattformen, sondern küren auch die drei erfolgreichsten Games-Standorte in Europa zu Siegern. Weitere Informationen zum European Games Award gibt es auf der offiziellen Website.

Quelle: Pressemitteilung

USA: North Carolina startet Games-Förderung

Auch der US-amerikanische Bundesstaat North Carolina plant, die heimische Spielebranche mit Steuervorteilen zu unterstützen: Der Gouverneur Beverly Perdue unterzeichnete ein Gesetz zur Förderung der interaktiven, digitalen Medienproduktion. Ab 2011 erhalten alle Firmen, die digitale Medien, Plattformen oder Technologie entwickeln einen Steuernachlass von 15% auf die Einkommenssteuer. 

Aktuell sind 14 Entwickler und Publisher in North Carolina angesiedelt, darunter Epic Games („Gears of War“). Im Jahr 2006 haben die Spielefirmen $73,4 Mio. zur Wirtschaft von North Carolina beigetragen. Durch die steuerlichen Anreize will man den Standort noch attraktiver für Neugründungen machen – vor allem für junge Talente und erfahrene Branchenkenner. 

Quelle: Edge, GamesMarkt

Bayern eröffnet Anlaufstelle für Kreative

Im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung wurde in München am 23. Juli das siebte von acht Regionalbüros des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellt. Das Büro bietet Beratung für Gründer und hat sich die regionale Vernetzung der Kreativwirtschaft auf die Fahnen geschrieben. Büroleiter Jürgen Enninger wird neben dem Service im Münchener Büro auch regelmäßig Sprechtage in Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Würzburg anbieten. 

Die Politiker auf der Veranstaltung zeigten sich begeistert: Hans-Joachim Otto (FDP) betonte, man habe mit dem Kreativbüro eine echte Marktlücke entdeckt. Auf der Veranstaltung wurde zudem die Bedeutung der Kreativwirtschaft herausgestellt: Im Krisenjahr verzeichneten die deutschen Kreativen zwar einen Rückgang der Bruttowertschöpfung von 3%, schnitten aber trotzdem besser ab, als die Gesamtwirtschaft. Mit der Beratung und weiteren Aktionen soll dieser zukunftsträchtige Wirtschaftszweig weiter gefördert werden.

Quelle: GamesMarkt

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