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21. Juli 2010: Microsoft bestätigt Kinect-Preis, Frauen gründen Spieleentwickler in Kanada, Apple mit Rekord-Umsatz und -Gewinn

Redaktion   //   Juli 21, 2010   //   0 Kommentare

Xbox Kinect: Microsoft bestätigt Preis

Microsoft hat noch vor der gamescom in Köln den Preis für Kinect bekannt gegeben: 149,99 € soll die Bewegungssteuerung kosten, inklusive der Software „Kinect Adventures“. Die Ankündigung wird unterschiedlich aufgenommen: Viele Analysten schätzen den Preis als deutlich zu hoch ein, aber es gibt auch Fürsprecher. Schließlich haben sich die Hardware-Bundles von „Guitar Hero“ & Co. zu ähnlichen Preisen gut verkauft. 

Im vergangenen Jahr wurde in der Presse spekuliert, Kinect allein würde etwa $50 kosten, um eine schnelle Marktdurchdringung zu erreichen. Durch den hohen Preis kommen Besitzer einer PlayStation 3 jetzt in Sachen Bewegungssteuerung günstiger weg: „Move“ soll für rund 100€ zu haben sein. Im Paket mit einer günstigen Arcade Konsole kostet die Bewegungssteuerung bei Microsoft dann 299 €. Zum Marktstart von Microsofts Motion Control sollen insgesamt 15 Kinect-Titel verfügbar sein. 

Quellen: Edge, Gamasutra, GamesMarkt

Premiere in Kanada: Frauen gründen Spieleentwickler

Frauen an die Games-Front: In Vancouver, Kanada hat das erste rein von Frauen geführte Entwicklerstudio seine Pforten geöffnet. Silicon Sisters Interactive will sich auf die Entwicklung von Spielen speziell für ein weibliches Publikum spezialisieren. 

Die Gründerinnen Brenda Bailey Gershkovitch und Kirsten Forbes verfügen zusammen über eine Branchenerfahrung von 18 Jahren und waren zuvor bei Deep Fried Entertainment („MLB Superstars“) und Radical Entertainment („Prototype“) beschäftigt. Es sollen ausschließlich weibliche Mitarbeiter im Design-Bereich tätig sein, um für die Damenwelt spannende Spiele für PC und Smartphones zu entwickeln. 

Quellen: Edge, Gamasutra

Apple mit neuem Umsatzrekord im dritten Quartal

Apple verzeichnete im dritten Quartal (endete am 30. Juni) des laufenden Geschäftsjahres ein Umsatzplus von 61% – von $9,73 Mrd. auf $15,7 Mrd. Der Nettogewinn stieg im selben Zeitraum sogar um 78% von $1,83 Mrd. auf $3,25 Mrd. Für den neuen Rekord dürfte vor allem die Einführung des iPad im April verantwortlich sein: 3,2 Mio. Tablet-PCs verkaufte Apple allein im letzten Quartal. Das Kerngeschäft mit Apple-Rechnern wird vom Erfolg des iPad nicht negativ beeinflusst: Mit 3,47 Mio. verkauften Computern in Q3 konnte Apple die Verkäufe auch hier um 33% steigern. 

Auch die Einnahmen aus dem iTunes-Store steigen stetig an: Mit Downloadverkäufen und Dienstleistungen rund um iTunes konnte Apple den Umsatz auf $1,214 Mrd. erhöhen. Zudem feierte der Konzern mit dem iPhone 4 die erfolgreichste Produkteinführung in der Firmengeschichte: Bisher wurden 3 Mio. Einheiten des Ende Juni eingeführten Gerätes verkauft. Diese Verkäufe schlagen sich aber nur teilweise in der Bilanz von Q3 nieder – auch für das aktuelle Quartal sind deshalb positive Zahlen zu erwarten. 

Quellen: MCVGamesMarkt, Heise

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