StarCraft II – das teuerste Spiel aller Zeiten?
Über $100 Mio. soll Activision Blizzard in die Entwicklung von „StarCraft II“ investiert haben. Diese Zahlen gab jetzt das Wall Street Journal bekannt. Damit gehört der Titel zu den teuersten Spielproduktionen aller Zeiten, denn in diesem Budget sind angeblich noch keine Marketingkosten enthalten. Bisher hielt Take 2 die Budget-Krone mit „Grand Theft Auto IV“ und „Red Dead Redemption“, die beide jeweils knapp $100 Mio. verschlungen haben.
Der erste Teil von „StarCraft“ setzte seit seiner Veröffentlichung 1998 weltweit mehr als elf Mio. Einheiten ab und dient noch heute als Referenztitel für Multiplayer-Strategiespiele – vor allem in der E-Sport-Szene. CEO Robert Kotick erwartet, dass „StarCraft II“ einen operativen Gewinn von über $500 Mio. in die Kassen spült. Doch allein um die Produktionskosten einzuspielen, muss sich der Titel rund 4 Mio. Mal verkaufen.
Quellen: Gamasutra, GamesMarkt, Golem
Micropayment rechnet sich für iPhone-Entwickler
Die Browsergames machen es vor: Der Verkauf von Inhalten in kostenlosen Spielen erobert jetzt das iPhone. Seit dem Herbst-Update 2009 können Apple-User in der Anwendung neue Inhalte wie Gegenstände oder Levels einkaufen, ohne das Spiel verlassen zu müssen. Seitdem geben die iPhone-Nutzer auf das Jahr gerechnet deutlich mehr Geld in Apples App Store aus – die Entwickler freuen sich über steigende Umsätze.
Laut Daten des Marktbeobachters Flurry sind die jährlichen Einnahmen pro Nutzer (Annual Revenue Per User, kurz ARPU) deutlich angestiegen: Vor dem Update lag der ARPU bei $1, bereits im Januar stieg dieser Wert auf $9, im Juni lag der ARPU bereits bei $14,66. Bestätigt wurde diese Entwicklung auch von mehreren Panel-Sprechern der MobileBeat Conference in San Francisco: Die Umsätze mit In-App-Käufen übertreffen teilweise schon die Einnahmen aus dem Verkauf der App selbst.
Quelle: GamesMarkt
PS3: Kein Full HD bei 3D-Games
3D-Games nur in 720p: Sony hat die maximale Auflösung der PlayStation 3 im Stereoskopie-Modus von 1080p auf 720p begrenzt, um hohe Bildwiederholungsraten sicher zu stellen. Bei 3D-Games müssen zwei Bilder gleichzeitig berechnet werden, eines für das linke, eines für das rechte Auge. Durch die Begrenzung können trotz des höheren Rechenaufwands die vorgeschriebenen 60 Bilder pro Sekunde eingehalten werden. Zahlreiche Entwicklerteams, darunter auch Crytek, arbeiten aber schon daran, die höheren Anforderungen an die Hardware durch Programmalgorithmen auszugleichen: Im Stereoskopie-Modus der CryEngine soll es kaum Leistungseinbußen geben.
Quellen: Golem, GamesMarkt
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.