Ubisoft: Umsatzexplosion dank „Splinter Cell Conviction“
Rosige Zahlen beim französischen Publisher Ubisoft: Dank der guten Verkäufe unter anderem von „Tom Clancy’s Splinter Cell: Conviction“ hat sich der Quartalsumsatz fast verdoppelt. Seit der Veröffentlichung im April 2010 ging der Titel rund 1,9 Mio. Mal über den Ladentisch. Der Umsatz für das am 30. Juni beendete Quartal liegt jetzt bei 160 Mio. € und damit 93% über den 83 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Rosig sind deshalb auch die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr: Laut Ubisoft-Chef Yves Guillemot liegen die Vorbestellungen aktuell bereits 20% über dem Vorjahresniveau. Als nächstes soll „Assassin’s Creed: Brotherhood“ reichlich Geld in die Kassen spülen. Für das nächste Quartal rechnet Ubisoft mit einem Umsatz von 83 Mio. €, da der Releasekatalog mit „Tom Clancy’s H.A.W.X. 2“ und „R.U.S.E.“ etwas schwächer besetzt ist.
Quellen: Golem, Gamasutra, Heise
Die zweite Games Convention Online (GCO) in Leipzig schließt mit gemischten Gefühlen: Nachdem in diesem Jahr das Publikum erstmals draußen bleiben musste, verzeichnete die Fachmesse einen leichten Anstieg von 27 auf 32 Aussteller. Insgesamt 82 Referenten diskutierten mit 630 Besuchern die Zukunft der Online Games – für einen so schnell wachsenden Sektor der Spielebranche eher mäßige Zahlen.
Auch das Fazit der Aussteller blieb gemischt: Die Fachvorträge der Konferenz konnten überzeugen, beim geschäftlichen Teil hätten sich viele Aussteller allerdings noch mehr erwartet. Die Organisatoren von der Leipziger Messe bereiten sich jetzt schon auf die GCO 2011 vor, die vom 7. bis 10. Juli stattfinden wird. Ob der Publikumsbereich eine Chance auf ein Comeback bekommt, ließ die Leipziger Messe offen.
Quelle: GamesMarkt
Linux-Handheld Caanoo: Entwickler geben nicht auf
Die erste Version des Linux-Handhelds GP2 hat den südkoreanischen Hersteller Gamepark 2007 in die Insolvenz getrieben. Jetzt stellen die Entwickler vom neuen Unternehmen Gamepark Holdings den NachfolgerGP2X Caanoo vor. Das neue Gerät kommt mit aufgerüsteter Hardwareausstattung und verbessertem Design.
Der Caanoo nutzt einen mit 533 MHz getakteten ARM9-Prozessor und einen RAM mit 128 MB sowie einen 2-GB-Flashspeicher für Daten. Das Display ist 3,5 Zoll groß, hat eine Auflösung von 320 x 240 und bietet Bedienung per Touchscreen. Zusätzlich ist das Linux-Handheld mit einem Bewegungssensor ausgestattet. Neben Musik und Videos spielt der Caanoo aber offline: für die WLAN-Nutzung muss ein zusätzlicher Dongle benutzt werden.
Quelle: Golem
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.