Gerücht: Google forciert eigenes Spiele-Portal mit Beteiligung an Zynga
Steht die Plattform Google Games schon in den Startlöchern? Laut der Website Techcrunch hat sich Google mit einer Geldspritze in Höhe von 100 bis 200 Mio. € am Social-Games-Marktführer Zynga beteiligt. Mit dessen Spiele-Angebot soll die Plattform Google Games voraussichtlich noch in diesem Jahr ans Netz gehen.
Mit Titeln wie „FarmVille“ oder „Mafia Wars“ hat Zynga im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von $350 Mio. erreicht, knapp die Hälfte davon ist operativer Gewinn. Seine Titel veröffentlicht Zynga bisher auf den sozialen Netzwerken Facebook, Yahoo und MySpace und verzeichnet nach eigenen Angaben rund 230 Mio. aktive Spieler weltweit. Jetzt wird gemunkelt, die neue Spieleplattform sei Teil eines von Google geplanten sozialen Netzwerks, das Konkurrenten wie Facebook die Stirn bieten soll.
Das Angebot von Google Games könnte nicht nur die Webseite, sondern auch die mobilen Plattformen Android und ChromeOS interessanter machen. Dabei macht sich der Markt für Android-Apps schon jetzt nicht schlecht: Die 100.000-Apps-Marke wird bald erreicht und in den letzten zwölf Monaten vergrößerte sich das Angebot von rund 6.000 auf 91.000 Apps, von denen etwa 62% kostenlos sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Angebot für Gamer mit dem Start der neuen Plattform verändert.
Quellen: Gamasutra, MCV, Golem, Heise
UK-Spielemarkt rutscht weitere 16% nach unten
Am schwersten haben es die Konsolen: Sinkende Preise konnten die Verkaufszahlen nicht in die Höhe treiben, die Umsätze gingen um beeindruckende 32% auf 306 Mio. € zurück. Bei Software fiel der Umsatz immerhin nur um 10% auf 638 Mio. €. Laut dem britischen Branchenverband ELSPA sind die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise für die erschreckenden Ergebnisse verantwortlich.
Quelle: GamesMarkt, Edge
GCO: 3D-Spiele im Browser
Auf der Games Convention Online (GCO) stellte der niederländische Entwickler Eximion ein Verfahren vor, mit dem PC-Spiele direkt im Browserfenster gespielt werden können. Die komprimierten Daten werden portionsweise per Netz übertragen und per ActiveX-Client direkt im Browserfenster eingebunden.
So können die Nutzer schon spielen, bevor das Game komplett heruntergeladen wurde. Trotzdem bleiben die Spiele hardwareabhängig: Der zerlegte Code wird auf dem heimischen Clientrechner ausgeführt, der Browser dient lediglich als Anzeigemedium. Aktuell unterstützt das Verfahren nur Windows-Systeme.
Quelle: Heise
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.