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1. Juli 2010: Verleihung der LARA Awards 2010, Microsoft stellt Smartphone Kin ein, Deutscher Games-Markt steigt leicht

Redaktion   //   Juli 1, 2010   //   0 Kommentare

LARA Awards 2010 verliehen

Gestern Abend wurde im Kölner Coloneum zum vierten Mal LARA – Der Deutsche Games Award verliehen. 500 Besucher aus der Medienlandschaft waren vor Ort, durch den Abend führte RTL-Moderatorin Nazan Eckes. Den begehrten LARA of Honor erhielt Nolan Bushnell für sein Lebenswerk: Der ATARI-Gründer und Games-Pionier erschloss mit „Pong“ 1972 den Massenmarkt für Videospiele.

Die zahlreichen Jury-Preise wanderten hauptsächlich ins Ausland: Der LARA Kids Award ging an „New Super Mario Bros. Wii“, zudem wurden „Red Dead Redemption“, „Scribblenauts“, „Final Fantasy XIII“, „Heavy Rain“ und „Modern Warfare 2“ in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Zumindest ein Preis bleibt in Deutschland: Der Hamburger Browsergames-Spezialist Bigpoint gewann den LARA Online Award für „Farmerama“.

Neben den LARA Business Awards wurde auch wieder der LARA Start-Up Award verliehen. Der mit 5.000€ dotierte Förderpreis der NRW.BANK ging an addmore games aus Neuss, die ihren Debüt-Titel „ToyBorgs“ im Juli auf Xbox Live Indie Games veröffentlichen.

Quelle: GamesMarkt

Microsoft stellt Smartphone Kin ein

Überraschend hat Microsoft die Produktion seines neuen Social-Smartphones Kin eingestellt. Die Handy-Produktreihe wurde vor zwei Monaten in den USA veröffentlicht und sollte im Herbst 2010 nach Europa kommen. Jetzt verkündete Microsoft die Auflösung der kompletten Kin-Abteilung, bisherige Ideen und Ergebnisse sollen künftig in die Entwicklung von Windows Phone 7 einfließen. Warum Microsoft die vor kurzem noch hoch angepriesene Smartphone-Reihe schlagartig einstellt, ist nicht bekannt – wahrscheinlich lagen die Verkäufe weit unter den Erwartungen. 

Quellen: Golem, Mobile Entertainment

Deutscher Spielemarkt erholt sich leicht

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat aktuelle Zahlen zur Marktlage in Deutschland veröffentlicht: Im ersten Quartal 2010 wurden 344 Mio. € für Computer- und Videospiele ausgegeben, 4 Mio. € mehr als im Vorjahr. Die Zahlen umfassen sowohl den physischen als auch digitalen Vertrieb. Dabei blieb die Menge an verkauften Spielen mit 13,4 Mio. konstant, dafür stieg der Durchschnittspreis pro Spiel leicht an, von 25,30€ auf 25,78€. 

Quelle: GamesMarkt

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