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24. Juni 2010: Kinect-Technologie für TV und PC, neuer Game-Design-Studiengang, über 12 Mio. deutsche Spielen Onlinegames

Redaktion   //   Juni 24, 2010   //   0 Kommentare

Kinect-Technologie für TV und PC

Fernseher und Computer gemütlich mit Gesten steuern – das könnte schon bald die Zukunft sein: Die israelische Firma PrimeSense, die auch die 3D-Kameras für Microsoft Kinect herstellt, hat bereits Aufträge erhalten, die Bewegungserkennung auch in TV-Geräte und PCs einzubauen. So können die Nutzer ihre Geräte nur mit Gesten steuern.

Die beiden Kameras mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln sollen vor allem in Heimkino-PCs und Set-Top-Boxen Verwendung finden. Weitere Funktionen von Kinect, etwa die Spracherkennung sind jedoch Erweiterungen von Microsoft, die PrimeSense nicht anbieten kann und somit der Xbox 360 vorbehalten bleiben.

Währenddessen üben Vertriebspartner schon vor der Veröffentlichung von Kinect Druck auf Microsoft aus: Wenn die Bewegungssteuerung den Massenmarkt erreichen soll, müsse der Preis der Hardware deutlich niedriger sein. Statt der angekündigten $150 soll das Gerät nach Meinung der Händler maximal so viel wie das Konkurrenzprodukt von Sony kosten, das als Bundle für $90 in den Handel kommen wird.

Quellen: Edge, Gamestar, MCV

Games Academy bietet neues Aufbaustudium Game Design

Game Design für Fortgeschrittene: Ab dem Wintersemester 2010 bietet die Games Academy den Aufbaustudiengang „Game Design Advanced“ an. Das Angebot richtet sich an Absolventen des normalen Game-Design-Studiengangs sowie Berufstätige aus der Branche. In der Zusatzausbildung lernen Studenten das Entwerfen und Umsetzen von international konkurrenzfähigen Game-, Interface- und Level-Designs. 

Das Studium ist in verschiedenen Modulen aufgebaut, die individuell kombiniert und gebucht werden können. Ein Vollzeitstudium mit 40 Wochenstunden kosten rund 800 € pro Monat, Teilzeitstudenten zahlen entsprechend weniger. Absolventen der Games Academy erhalten zudem einen zusätzlichen Rabatt. Alle Infos unter: www.games-academy.de.

Quelle: GamesMarkt

Jeder siebte Deutsche spielt Onlinegames

12,4 Mio. Deutsche spielen Onlinegames, wie eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) zeigt. Dabei sind Browsergames des Deutschen liebstes Kind: Rund 10 Mio. bevorzugen Onlinegames, die keine Installation benötigen. 6 Mio. installieren ihre Online-Spiele per DVD oder Client-Download, allerdings sank der Umsatz in diesem Bereich von 222 Mio. € in 2008 auf 204 Mio. € im Jahr 2009.

Trotz dem Trend zu Browsergames bleibt die Monetarisierung schwierig: Nur 500.000 Spieler zahlten 2009 für ein Browsergame-Abo, der Umsatz sank um  7,4% auf 46,6 Mio. €. Auch client-basierte Abo-Games wie „World of Warcraft“ verzeichnen einen leichten Rückgang: 2008 zahlten noch 910.000 Deutsche Abogebühren, 2009 waren es nur noch 770.000. Der Umsatz mit den Abonnements fiel um 16,7% auf 105 Mio. €.  Im Gegensatz dazu stiegen die Umsätze mit virtuellen Gütern um 11,1% auf 1,1 Mio. €. Für die Studie wurden in den Jahren 2008 bis 2010 jeweils 25.000 Bürger befragt. 

Quelle: GamesMarkt

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