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23. Juni 2010: Keine Steuererleichterungen für UK-Entwickler, 3 Mio. verkaufte iPads in 80 Tagen, Nintendo erwartet hohe Entwicklungskosten bei 3DS-Games

Redaktion   //   Juni 23, 2010   //   0 Kommentare

Keine kanadischen Verhältnisse: UK streicht Games-Subventionen

Enttäuschung bei der britischen Spielebranche: Monatelang kämpfte man für Steuererleichterungen, vor den Wahlen im Mai 2010 gab es sogar von beiden Parteien Zusagen für Subventionen. Jetzt hat der neue Schatzkanzler George Osborne die staatliche Förderung überraschend gekippt. 

Die geplanten 108 Mio. € an Subventionen, die den britischen Entwicklerstudios einen Wettbewerbsvorteil verschaffen sollten, mussten nun wegen strenger Sparpläne gestrichen werden. Lediglich kleinere Studios mit Sitz außerhalb der Hauptstadt London profitieren aktuell von einer ermäßigten Körperschaftssteuer. 

Quellen: Edge, Gamasutra, MCV, Golem

Apple iPad: Verkaufsrekord in 80 Tagen

In 80 Tagen um die Welt – mit Absatzrekord: Apple meldet drei Millionen verkaufte iPads seit dem US-Start am 3. April 2010. Im Juli folgt die Markteinführung in neun weiteren Ländern, die nochmal für einen deutlichen Verkaufsschub sorgen wird. Analysten korrigierten zwischenzeitlich die Verkaufserwartungen weiter nach oben: Statt mit 4,8 Mio. Einheiten rechnen die Experten nun mit 6,8 Mio. verkauften iPads bis Ende des Jahres.

Der App Store zählt mittlerweile 11.000 Anwendungen speziell für das iPad, die das bestehende Angebot von 225.000 Apps für iPhone und iPod touch ergänzen. Apples Erfolg hat zudem den Markt für E-Book-Reader durcheinander gewirbelt: Preisreduzierungen um bis zu 75% sollen die digitalen Lesegeräte der Mitbewerber konkurrenzfähig halten.

Quellen: Edge, MCV, GamesMarkt, Spiegel

3DS-Entwicklungskosten auf Konsolen-Niveau

Qualität hat ihren Preis: Das 3D-fähige Nintendo Handheld besticht durch deutlich bessere Grafikleistung als seine Vorgänger-Modelle. Laut Nintendo-CEO Satoru Iwata müssen Entwickler deshalb mit deutlich höheren Entwicklungskosten für die Plattform rechnen. Um die grafische Qualität der mobilen Plattform auszureizen, fallen Kosten wie bei der Entwicklung von Wii-Spielen an. AAA-Titel für Xbox 360 und PlayStation 3 überschreiten heute schnell Budgets in Höhe von $20 bis $30 Mio. und liegen im Schnitt um Faktor drei bis vier über vergleichbaren Wii-Titeln. Iwata hofft, dass Publisher auch die Entwicklungsbudgets für Nintendo-Titel erhöhen, um den Endkunden auch auf dem 3DS hohe Qualität bieten zu können.

Quellen: Edge, Gamasutra

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