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21. Juni 2010: Geschäftsmodelle sollen Wachstum der Gamesbranche sichern, Preise von OnLive bekannt, neue Details zur 3DS-Hardware

Redaktion   //   Juni 21, 2010   //   0 Kommentare

Gamesbranche: Wachstum dank neuer Geschäftsmodelle 

Die Zukunft der Spielebranche muss auf neue Geschäftsmodelle setzen: Die renommierten Unternehmensberater von PricewaterhouseCooper (PwC) sehen die Spielebranche bis 2014 weiter wachsen – allerdings müssen sich die Anbieter mehr auf neue Vertriebsvarianten einlassen. Der globale Umsatz mit Games soll von $52,5 Mrd. in 2009 auf $86,8 Mrd. im Jahr 2014 steigen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 10,6%. Die Umsätze aller Unterhaltungs- und Medienmärkte sollen im Schnitt um 5% pro Jahr steigen.

Vor allem Mittel- und Südamerika werden laut PwC stark zulegen: Hier soll das durchschnittliche Wachstum 8,8% pro Jahr betragen, 4,6% werden für das Gebiet Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) prognostiziert. Bis 2014 sollen die EMEA-Territorien sogar Nordamerika überholen und ein Marktvolumen von $581 Mrd. erreichen. 

Insgesamt sieht PwC die Unterhaltungs- und Medienbranche reif für einen Umbruch: Digitale Migration und das veränderte Nutzerverhalten fordern von der Branche, sich schneller anzupassen, neue Geschäftsmodelle offener anzunehmen und die daraus resultierenden Möglichkeiten besser zu nutzen.

Quelle: GamesMarkt

OnLive startet mit saftigen Preisen

Streaming-Service wird konkret: Nach dem Start in den USA von OnLive letzte Woche gibt es jetzt auch konkrete Infos zu den Preisen des Cloud-Gaming-Service. Spiele können entweder für drei bis fünf Tage gemietet oder mit einem unbefristeten Pass dauerhaft gekauft werden – der Zugriff ist dann mindestens bis zum 17. Juni 2013 garantiert. 

Der Zugang zu gekauften Spielen bleibt allerdings nur bestehen, solange der Nutzer bei OnLive angemeldet ist.  Die Preise für den dauerhaften Zugang zu den Games liegen aktuell zwischen $4,99 für „Brain Challenge“ (Gameloft) und happigen $59,99 für „Splinter Cell: Conviction“. Zwar sparen OnLive-Nutzer die Anschaffungskosten von teurer Spiele-Hardware, trotzdem bleibt abzuwarten, ob die Preispolitik bei einer breiten Masse Anklang findet. In Europa soll der Streaming-Service im nächsten Jahr Live gehen.

Quelle: MCV

Nintendo 3DS verwendet Grafikchip von DMP

Neue Details zum Innenleben von Nintendos Stereoskopie-Handheld 3DS: Der integrierte Grafikchip Pica 200 stammt von der japanischen Firma Digital Media Professionals (DMP) und verfügt über einen Framebuffer von bis zu 4.095 x 4.095 Pixeln. Der Chip beherrscht Features wie bilineares Texture Filtering, Alphablending und Fullscene-Antialiasing.

Nach Angaben von DMP schafft der mit 200 MHz getaktete Prozessor einen Vertex-Ausstoß von bis zu 15,3 Mio. Polygonen und 800 Mio. Pixeln pro Sekunde. Dabei soll der Chip besonders energiesparend sein, was den vergleichsweise kleinen Akku des 3DS erklärt. Als Besonderheit nennt der Hersteller die eigene „Maestro Technology“, die zum Pre-Pixel-Lightning, für prozedurale Texturen, zur Schattendarstellung und für die Berechnung gasförmiger Objekte verwendet wird.

Nintendo wird Entwicklern übrigens keine API für die 3D-Effekte zur Verfügung stellen und will es stattdessen den Teams selbst überlassen, den räumlichen Tiefeneffekt umzusetzen.

Quelle: Golem

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