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7. Juni 2010: Games Award LARA mit Neuerungen, Facebook-Games erleiden massiven Spielerrückgang, Handheld-Piraterie kostet Branche $41,6 Mrd.

Redaktion   //   Juni 7, 2010   //   0 Kommentare

LARA im neuen Gewand

Ende Juni ist es soweit: Zum vierten Mal wird in Köln LARA – Der deutsche Games Award verliehen. Die Veranstaltung hat in diesem Jahr einige Neuerungen im Gepäck: Direkt nach der Verleihung der Awards in acht Spiele-Kategorien werden erstmals Publisher, Händler und die Innovation des Jahres mit dem LARA Business Award ausgezeichnet. In dieser Kategorie wird auch erstmals der LARA Special Award verliehen – was sich hinter dem neuen Preis verbirgt, bleibt bis zum Event allerdings geheim. 

Im Anschluss werden erfolgreiche Newcommer geehrt: Der LARA Start-up Award würdigt den kreativen Nachwuchs mit 5.000 € Preisgeld. Das Finale des Gala-Dinners bildet die Hall of Game: Eine Persönlichkeit aus der Spielebranche wird mit dem LARA of Honor ausgezeichnet. Der Event findet am 30. Juni 2010 ab 19 Uhr im Coloneum in Köln statt.  Die Wartezeit bis zum abendlichen Dinner können sich die Besucher auf dem Kongress LARA – Der Gamesgipfel verkürzen: Dort erwarten den interessierten Gast Vorträge zum "deutschen Exportschlager" Browsergame und dem Wachstumspotenzial der Spielebranche. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es auf www.lara-award.de/home.

Quelle: GamesMarkt

Facebook-Games: Massiver Spielerschwund

Der Social-Games-Boom scheint seinen Höhepunkt erreicht zu haben – trotz ständig steigender Mitglieder in den sozialen Netzwerken: Laut einer Statistik von Inside Social Games verlieren nahezu alle großen Facebook-Games massiv an Nutzern. Der Toptitel „FarmVille“ von Zynga etwa hat seit April mehr als 12 Mio. Spieler verloren – allein 7,7 Mio. im letzten Monat. Die aktuelle Nutzerzahl liegt jetzt bei 69 Mio. aktiven Spielern. 

Auch andere Games lassen Federn: Zwölf der Top-25-Spiele haben mindestens eine Million Spieler im letzten Monat verloren. Der CrowdStar-Titel „Happy Aquarium“ verzeichnet 4 Mio. weniger Nutzer. Schuld sollen vor allem die Änderungen an Facebooks Benachrichtigungssystem sein: Seit Anfang März können Games nur noch per E-Mail oder Newsfeed mit ihren Spielern kommunizieren, der Benachrichtigungs-Spam wurde von Facebook untersagt.

Quellen: Gamasutra, Heise

Illegale Handheld-Kopien: Schaden bei $41,6 Mrd.

Eine 5-Jahres-Studie der japanischen Computer Entertainment Suppliers Association (CESA) zeigt, dass mit Handheld-Piraterie auf Nintendo DS und Sony PSP mehr als $41,6 Mrd. Schaden entstanden sind. Allein der japanische Markt erlitt Verluste in Höhe von $10,4 Mrd. Für die Studie untersuchte die CESA die Downloadzahlen der Top-20-Titel in Japan auf 114 Piraten-Seiten. Da der japanische Markt einen weltweiten Anteil von etwa 25% ausmacht, wurde die Schadenssumme vervierfacht um einen weltweiten Wert zu ermitteln.

Quellen: Edge, MCV

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