Studie: Digitale Güter finden immer mehr Akzeptanz
Eine Studie von PlaySpan und Magid Associates zeigt: Die US-Amerikaner geben in diesem Jahr mehr Geld für digitale Güter aus. 13% der Amerikaner zwischen 12 und 64 Jahren geben in diesem Jahr durchschnittlich $99 für digitale Güter aus (2009: $87). Mehr als 21% der Online-Käufer wollen in diesem Jahr mehr Geld für digitale Waren ausgeben.
Vor allem iPhone-Besitzer sind fleißige Käufer: 43% kaufen Apps und Spiele, 2009 lag der Anteil noch bei 28%. Auf dem zweiten Platz liegen die Besucher virtueller Welten: 41% der regelmäßigen Nutzer haben schon mal einen virtuellen Gegenstand gekauft. Auf dem dritten Platz folgen die Handheld-Gamer mit 33% Kauflustigen.
Besonders erfolgreich sind Free-to-Play-Games: 37% der Spieler bedienten sich im Shop eines kostenlosen, webbasierten Games, 29% kauften für ein kostenloses Multiplayer-PC-Game ein und 21% shoppten auf einem Konsolen-Marktplatz wie XBLA oder PSN. Soziale Netzwerke wecken auch bei Nicht-Spielern die Kauflust: 31% kauften dort digitale Güter, die nichts mit Games zu tun haben. Die Studie schlussfolgert: Geld für digitale Inhalte auszugeben findet auch unter Gamern immer breitere Akzeptanz.
Quelle: Gamasutra
XNA Gaming Night in Berlin
Am gameslab der HTW Berlin findet am 4. und 5. Juni die zweite XNA Gaming Night statt: Nachwuchstalente und Amateurentwickler, die ein PC- oder Konsolenspiel entwickeln wollen, können nach einer Einführung in das Microsoft XNA Framework in kleinen Teams ein eigenes Game für Xbox 360 und PC erstellen. Die besten Ideen werden von Microsoft Student Partners prämiert. Sechs Designer und 12 Programmierer können teilnehmen, die Anmeldung läuft über die HTW.
Nach einer Einführung in die XNA-Entwicklung von 2D-Spielen treten die Teams aus jeweils zwei Programmierern und einem Designer gegeneinander an. Um sofort starten zu können, werden Sprites und Sounddateien zur Verfügung gestellt, es darf aber auch eigenes Material benutzt werden. Mitzubringen ist ein eigener Laptop mit Windows-Betriebssystem, für Programmierer sind Grundkenntnisse in der objektorientierten Programmierung und .Net hilfreich.
Quelle: Webseite
Gerücht: Arbeitet Crytek am MMO-Shooter „Kingdoms“?
Neue Hinweise erhärten die Gerüchte über ein Online-Game des Frankfurter Studios Crytek: Das Unternehmen sicherte sich eine Reihe von Domains, die alle das Wort „Kingdoms“ enthalten. Weitere Hinweise gibt das LinkedIn-Profil des Senior IT-Managers James Dennett: Nach eigener Aussage arbeitet er an Design und Testing der Infrastruktur eines MMOs.
Angeblich handelt es sich bei dem Projekt um ein Shooter-MMO, das wahrscheinlich frühestens auf der E3 Mitte Juni angekündigt wird. Die hauseigene Cryengine hat bereits bewiesen, dass sie gut mit riesigen Spielwelten klar kommt: Das Fantasy-Onlinerollenspiel „Aion“ von NC Soft etwa läuft auf der Engine made in Germany.
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.