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28. Mai 2010: Amerikaner spielen länger, Zynga spielt mit Yahoo, Spielen in 3D auf dem Vormarsch

Redaktion   //   Mai 28, 2010   //   0 Kommentare

Amerikaner spielen immer länger

Mehr Zeit für Games: Laut NPD Group spielen die US-Amerikaner durchschnittlich 13 Stunden pro Woche, 2009 lag der Wert noch bei 12,3 Stunden. Für Hardcore-Zocker ist Spielen sogar eine Vollzeitbeschäftigung: 48,5 Stunden pro Woche wenden die Vielspieler für ihr Hobby auf. Allerdings machen diese Extremspieler nur 4% des Marktes in den USA aus.

Zeit gewonnen haben TV-basierte Konsolen wie PS3 oder Xbox 360 sowie der PC: Mit Konsolen verbringen die amerikanischen Gamer 9% mehr Zeit als 2009, der PC verzeichnet ein Plus von 6%. Handhelds hingegen werden 16% weniger genutzt als noch im letzten Jahr. Der durchschnittliche Gamer in den USA ist 32 Jahre alt – und altert damit praktisch mit: Im letzten Jahr lag das Durchschnittsalter noch bei 31 Jahren. Die ältesten Spieler findet man bei den PC-Fans: Der Durchschnitt liegt hier bei 42 Jahren.

Quellen: Edge, Gamasutra, GamesMarkt

Zynga spielt mit Yahoo

Facebook-Riese Zynga spielt in Zukunft auch mit Yahoo: Der Social-Games-Anbieter hat eine strategische Zusammenarbeit mit dem Internetdienstleister angekündigt. Durch Facebook bekannte Titel wie „FarmVille“, „Café World“ oder „Mafia Wars“ werden auf der Yahoo-Homepage und in Rubriken wie Mail, Games und Messenger integriert. Wie viel Geld bei der Zusammenarbeit fließt, ist nicht bekannt.

Technisch werden die Social Games in die Yahoo Application Platform (YAP) eingebunden. Mit der Partnerschaft will Zynga nach eigenen Angaben mehr als 600 Mio. potentielle Spieler erreichen. Außerdem wird der Social-Games-Riese so unabhängiger von Facebook, obwohl erst vor kurzem die Verlängerung der Zusammenarbeit für weitere fünf Jahre bekannt gegeben wurde. Kein Wunder: 240 Mio. Facebook-Nutzer spielen täglich Zynga-Games.

Quellen: Heise, Spiegel, Golem

Spielen in 3D auf dem Vormarsch

Auf Konsolen ist 3D schon fast zum Greifen nah: Sony veröffentlicht bald erste 3D-Games und Nintendo plant bereits das Handheld 3DS. Ergebnisse der Marktforscher von Jon Peddie Research machen jetzt auch Hoffnung auf baldiges PC-Gaming in 3D: Noch in diesem Jahr sollen bis zu eine Mio. PCs mit 3D-fähigen Grafikkarten bei den Konsumenten stehen.

Bis 2014 soll sich die Zahl der 3D-PCs auf sagenhafte 75 Mio. Exemplare erhöht haben. Schneller würde sich die Technik verbreiten, wenn die Anschaffungskosten niedriger wären: Neben der PC-Hardware müssen auch spezielle Monitore und passende 3D-Brillen angeschafft werden. Auch gibt es bisher kaum Inhalte in 3D. Sind diese Hürden überwunden, soll sich der Bereich aber prächtig entwickeln: Im Jahr 2014 soll der Umsatz mit 3D-fähiger Hard- und Software  für den PC schon bei etwa $34 Mrd. liegen, so die Marktforscher.

Quelle: GamesMarkt

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