Daily

17. Mai 2010: Sega Sammy rutscht in die Gewinnzone, neue Gerüchte um PSP-Nachfolger, Apple will Apps auf Zeit patentieren

Redaktion   //   Mai 17, 2010   //   0 Kommentare

Sega Sammy: Mit weniger Umsatz in die Gewinnzone

Sega Sammy im Aufwärtstrend: Der Umsatz des Publishers belief sich im letzten Geschäftsjahr auf 3,4 Mrd. €. Das sind zwar 10% weniger als im Vorjahr, dafür stieg der operative Gewinn um 339% auf 324 Mio. €. Dem Nettoverlust von 202 Mio. € aus dem Vorjahr steht jetzt ein Nettogewinn von 179 Mio. € gegenüber, was einem Anstieg von rund 200% entspricht.

Laut Sega ist der sinkende Umsatz ein Symptom der Wirtschaftskrise, die Gewinnsteigerung hingegen hauptsächlich ein Verdienst der eigenen Restrukturierung. Weltweit verkaufte Sega Sammy im letzten Geschäftsjahr 26,7 Mio. Spiele – fast drei Mio. Einheiten weniger als im Vorjahr. Europa ist mit 12,4 Mio. verkauften Spielen der wichtigste Absatzmarkt für Sega, der im Gegensatz zum Rest der Welt auch in der Krise stabil blieb.

Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bleibt verhalten: Statt 26,7 Mio. rechnet Sega nur noch mit 16,9 Mio. verkaufter Titel. Auch am Portfolio wird gespart: Statt 66 Veröffentlichungen sollen in diesem Jahr nur 56 Titel das Licht der digitalen Welt erblicken. 

Quellen: GamasutraGamesMarktMCV

Gerüchteküche: PSP-Nachfolger mit Touchscreen und Dual-Kamera? 

Einen Monat vor der E3 in Los Angeles brodelt die Gerüchteküche wieder hoch: Medienberichten zufolge soll Sony auf der US-Messe den Nachfolger der PSP vorstellen, der angeblich über einen Touchscreen verfügt, 3G-fähig ist und zwei Kameras besitzt. Im Herzen des Handhelds soll ein Vierkern-Cell-Prozessor schlagen. Andere Quellen erwarten Sonys mobile Spielkonsole erst in 2011 und eine offizielle Ankündigung der PSP 2 im Rahmen der Kölner gamescom oder der Tokyo Game Show – wir sind gespannt. 

Quelle: MCV

Neues App-Patent: Apple spielt auf Zeit

Apple hat in den USA einen Patentantrag für einen Dienst gestellt, der passend zum Standort des Benutzers Anwendungen auf das iPhone laden soll – allerdings nur für begrenzte Zeit: Sobald der Nutzer den sogenannten Anwendungsumkreis verlässt, deinstalliert sich die App automatisch. Den Standort bestimmt das iPhone etwa per GPS, die Daten müssten allerdings zentral bei Apple verarbeitet werden, um den Datenschutz zu gewährleisten. 

Vom Zugriff auf den Bücherkatalog der Bibliothek, in der man gerade steht bis zu Platzreservierungen im Restaurant auf der anderen Straßenseite sind zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Auch Games könnten davon profitieren: Steht der Nutzer an der Bushaltestelle, könnte das iPhone Spiele zum Verkürzen der Wartezeit anbieten oder ein thematisch zum aktuellen Aufenthaltsort passendes Game vorschlagen. Welches Geschäftsmodell Apple mit der Idee verfolgt, bleibt noch offen – entsprechend fraglich ist es, ob sich mit diesem System auch Geld verdienen lässt.

Quelle: Golem

Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Um einen Kommentar hinterlassen zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden oder registrieren.

» zur Anmeldung
» zur Registrierung