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6. Mai 2010: Nintendo DS überholt Game Boy, Politiker-Spieleabend in Frankfurt, Blizzard unterstützt Facebook im Battle.net

Redaktion   //   Mai 6, 2010   //   0 Kommentare

Nintendo DS überholt Game Boy

Nintendo stößt sich selbst vom Thron: Seit 2004 wurden 128,89 Mio. Nintendo DS verkauft, der gute alte Game Boy wanderte seit seiner Veröffentlichung 1989 insgesamt 118,69 Mio. Mal über die Ladentische. Im Ende März beendeten Geschäftsjahr überholte der NDS seinen Vorgänger, alleine 27,11 Mio. Geräte wurden in diesem Zeitraum verkauft. Auch der Softwareabsatz ist einmalig: 114 unterschiedliche DS-Titel konnten mehr als 1 Mio. Einheiten verkaufen.

Trotzdem hat Nintendo mit Gewinn- und Umsatzrückgang zu kämpfen, vor allem das Europageschäft brach ein. Der Umsatz sank im letzten Geschäftsjahr um 22% auf 11,987 Mrd. €, der Gewinn ging um 35,8% auf 2,8 Mrd. € zurück. Laut Nintendo ist vor allem die Preissenkung der Wii an dem Ergebnis schuld – im Hardwarebereich brach der Umsatz um 40% auf 5,159 Mrd. € ein. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Nintendo mit weiteren Rückgängen von Umsatz und Gewinn, wenn auch etwas geringer als im letzten Jahr. 

Quellen: Edge 1, MCV 1, Edge 2, MCV 2, GamesMarkt

Parlamentarischer Spieleabend in Frankfurt

Die Standortinitiative GameareaFrankfurtRheinMain freut sich über positive Resonanz zum ersten parlamentarischen Spieleabend in Frankfurt: Joerg Weber von der Gamearea lobte das Interesse der regionalen Politik und die konsequente Unterstützung der Spielebranche in der Region. Spieleabende mit Politikern gab es zuvor schon im bayerischen Landtag und dem Bundestag.

Ziel solcher Veranstaltungen ist es, das gegenseitige Verständnis zwischen Politik und Spielebranche zu fördern. Die Veranstaltung in Frankfurt unter dem Namen „Go Play Games“ soll nach der erfolgreichen Premiere in unregelmäßigen Abständen weitergeführt werden. Die hessischen Lokalpolitiker waren sogar so begeistert, dass der Event in Zukunft auf Landesebene ausgedehnt werden soll, um auch dort ein Bewusstsein für die Dynamik und Probleme der Spielebranche zu schaffen. 

Quelle: GamesMarkt

Battle.net bekommt Facebook-Unterstützung

Blizzards Spieleportal Battle.net bekommt einen direkten Draht zum sozialen Netzwerk Facebook: Damit können etwa „Starcraft 2“-Spieler ihre Battle.net-Freundesliste mit den Facebook-Kontakten ergänzen, die ebenfalls Fans des Strategiespiels sind. Das neue soziale Element soll noch in der Beta getestet werden und zum Start von „Starcraft 2“ am 27. Juli 2010 für alle Spieler verfügbar sein. Der Zugriff auf die Kontaktliste ist laut Blizzard nur ein erster Schritt auf dem Weg zum sozial vernetzten Spieler, weitere Pläne sollen noch in diesem Jahr bekannt gegeben werden. 

Mit diesem Schritt liegt Blizzard voll im Trend: Eine aktuelle Studie von Nielsen zeigt, dass die Nutzungszeit sozialer Netzwerke im vergangenen Jahr enorm gestiegen ist. Wurden im März 2008 im Schnitt noch 133 Minuten auf Facebook & Co. verbraucht, waren es im März 2009 bereits 212 Minuten, im März 2010 sogar mehr als 360 Minuten – die pro Monat verbrachte Zeit in sozialen Netzwerken hat sich damit in einem Jahr fast verdoppelt. Auch die Reichweite der Netzwerke steigt beständig: Im Februar 2010 loggten sich 260 Mio. Menschen weltweit bei Netzwerken ein, im März waren es schon 313 Mio. Nutzer.

Quellen: EdgeGamasutraGamestarGamesMarkt

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