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4. Mai 2010: Indie Game Challenge 2011, Hamburg fördert weiter Games, US-Kartellamt hat Apple im Visier, THQ-Gründer verstorben

Redaktion   //   Mai 4, 2010   //   0 Kommentare

Details zum Indie Game Challenge 2011

Die Organisatoren der Indie Games Challenge (IGC) haben erste Details zum Wettbewerb veröffentlicht: 2010 gibt es zweimal $100.000 zu gewinnen - einen für professionelle Entwickler und einen für Amateure. Zusätzlich winken Bargeld und Stipendien im Wert von insgesamt $350.000. In diesem Jahr können erstmals nicht nur Entwickler aus den USA, sondern auch internationale Bewerber teilnehmen. Spiele, die bereits in einer lauffähigen Beta-Version vorliegen, können noch bis zum 1. Oktober 2010 eingereicht werden.

Sein Debüt feierte der IGC im letzten Jahr. Den Hauptpreis gewannen die Profis von Lazy 8 mit „Cogs“ und die Amateur-Truppe Team 3 mit „Gear“. 2009 gab es insgesamt 250 Einreichungen – durch den internationalen Ansatz erwarten die Organisatoren dieses Jahr mit deutlich mehr Bewerbern. Die Sieger dürfen ihr Spiel im Februar 2011 im Rahmen des DICE Summit in Las Vegas vorstellen. Alle Infos zum Wettbewerb unter: www.indiegamechallenge.com/home

Quelle: Gamasutra

Hamburg setzt Gamesförderung fort

Hamburg führt die 2006 ins Leben gerufene Prototypenförderung fort: Die Bürgerschaft stimmte jetzt für den Antrag der schwarz-grünen Koalition, das Förderprogramm bis 2012 zu verlängern. Für diesen Zeitraum wird ein Fonds in Höhe von 925.000 € eingerichtet, der Projekte aus den Bereichen Games, interaktives Fernsehen und Animationsfilm unterstützt. Ein gefördertes Projekt kann bis zu 100.000 € erhalten. 

Stefan Klein von der lokalen Initiative gamecity:Hamburg betonte die Rolle der Spielebranche als Wachstumsmotor der Hamburger Medienwirtschaft. Seit der Einführung des Förderprogramms 2006 wurden bereits 14 Projekte unterstützt, gleichzeitig dienten die Gelder oft auch zur Finanzierung von Unternehmensgründungen. Die von der Hamburger Gamesförderung begünstigten Firmen beschäftigen mehr als 70 Festangestellte.  

Quelle: GamesMarkt

iPhone-Entwicklerlizenz: Ein Fall für das Kartellamt?

Der Aufschrei der iPhone-Entwickler war groß, nachdem Apple seine geänderten Lizenzbedingungen bekannt gab: Apps für das Smartphone dürfen nur noch in den Programmiersprachen Objective-C, C, C++ und Javascript geschrieben werden – damit sind beliebte Entwicklungsumgebungen wie Flash oder .net verboten. Dieses Vorgehen von Apple hat jetzt das US-amerikanische Kartellamt alarmiert: Eine Untersuchung möglicher Wettbewerbsbehinderungen wird nun eingeleitet, wie amerikanische Zeitungen berichten.

Mit Strafen muss Apple vorerst noch nicht rechnen, die Untersuchung ist zunächst nur „vorbereitend“. Einer von mehreren Vorwürfen seitens der Apple-Konkurrenten betrifft die Platzierung von Werbung: Da Apple nur die Übertragung bestimmter technischer Daten zulässt, können Anzeigen schwieriger platziert werden – was dem eigenen Anzeigedienst iAd Vorteile verschafft. Weder Apple noch das amerikanische Kartellamt kommentierten die Berichte. 

Quellen: HeiseGolemSpiegel Online

THQ-Gründer verstorben

Jack Friedman, Gründer und langjähriger CEO von THQ Entertainment, verstarb gestern nach einem längeren Krankenhausaufenthalt im Alter von 70 Jahren. Friedman gründete THQ 1989 und leitete die Geschäfte des Publishers bis 1995. Danach gründete er den Spielwarenhersteller Jakks Pacific, der im Geschäftsjahr 2008 mehr als $900 Mio. Umsatz erzielte. Seine Verbindung zu THQ schlief erst im vergangenen Jahr ein, als es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kam. 

Quellen: GamasutraGamesMarkt

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