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16. April 2010: Activision erhöht Gewinnprognose, neue Spielsteuerung per Gehirnwellen, weltweiter PC-Markt wächst weiter

Redaktion   //   April 16, 2010   //   0 Kommentare

Activision korrigiert Gewinnprognose dank DLC-Erfolge 

Das „Stimulus Package“ für „Modern Warfare 2“ stimuliert vor allem Activision Blizzards Gewinn: Der US-Publisher hat seine Prognosen für das zum 31. März beendete Quartal deutlich angehoben. Der Gewinn je Aktie soll bei $0,49 statt den prognostizierten $0,20 liegen. Für die guten Zahlen sind laut CEO Robert Kotick vor allem der „Stimulus Package“-DLC von „Modern Warfare 2“ und die anhaltend hohen Verkaufszahlen von „World of Warcraft“ verantwortlich. Die Quartalsergebnisse werden Anfang Mai veröffentlicht. 

Das „Stimulus Package“ wurde am Veröffentlichungstag 1 Mio. Mal heruntergeladen und verkaufte über 2,5 Mio. Einheiten in der ersten Woche – bei einem Preis von $15. Ein weiterer Verkaufserfolg sorgte zwischenzeitlich für Serverprobleme: Der $25 teure Spielgegenstand „Celestial Mount“ im „World of Warcraft“-Onlineshop sorgte bei Verkaufsstart für überhöhten Datenverkehr, Blizzard musste daraufhin die Server drosseln. Die Webseite itworld.com schätzt den erzielten Umsatz auf $2,5 Mio. – in der ersten Stunde. Spätestens jetzt dürfte sich Blizzard ärgern, nicht von Beginn an auf Micropayment statt dem klassischen Abo-Modell gesetzt zu haben.

Quellen: GamasutraEdgeGamesMarktDevelop

Neue Spielesteuerung per Gehirnwellen

Direktes Userfeedback während dem Spielen: Bald könnten Games wissen, ob ihr Spieler sich langweilt oder prächtig amüsiert – und entsprechend darauf reagieren. Das amerikanische Unternehmen Neurosky hat EEG-Sensoren entwickelt, die den Spielverlauf je nach Stress- und Entspannungslevel des Spielers ändern könnten. Die US-Firma hat sich auf Biosensoren spezialisiert und will jetzt den Spielemarkt in Angriff nehmen. 

Die Geräte-Sensoren sind in einen Stereokopfhörer integriert und messen die Gehirnströme des Spielers, wobei störende Daten per Software herausgefiltert werden. Für die Steuerung von Spielen sind zwei virtuelle Drehschalter wichtig: Je nachdem, ob sich der Spieler an- oder entspannt, reagiert der entsprechende Schalter mit immer höheren Werten. So lassen sich einerseits Steueranwendungen programmieren, in denen etwa durch Konzentration eine Figur nach vorne bewegt wird oder man baut die gesammelten Informationen in das Gameplay ein: Ist der Spieler entspannt, wird er herausgefordert, ist er angespannt, vermindert sich die Schwierigkeit. 

Quelle: Golem

Globaler PC-Markt wächst schneller als erwartet

Im ersten Quartal 2010 wurden weltweit 84,3 Mio. Computersysteme abgesetzt. Laut den Marktforschern von Gartner stieg der Absatz damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27%. Das ist bereits das zweite Quartal in Folge, bei dem ein Wachstum im zweistelligen Bereich festgestellt wurde. Der übliche Rückgang nach dem Weihnachtsgeschäft trat in diesem Jahr nicht ein.

Das Wachstum begründet sich primär durch die anhaltend hohen Notebook-Nachfrage (Absatzplus von 39%), aber auch Desktop-PCs verzeichneten einen Zuwachs von 7%. Führender Hersteller ist weiterhin Hewlett-Packard: Der Marktanteil sank zwar von 19,9% auf 18,2%, mit 15,3 Mio. ausgelieferten PCs bleibt der US-Hersteller aber klar die Nummer eins. Platz zwei belegt Acer mit einem Marktanteil von 14,7% (Vorjahr: 11,7%), gefolgt von Dell mit 12,1%. 

Quellen: GamesMarktHeise

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