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14. April 2010: Bayern fördert Spieleentwicklung, aktuelle Gehaltsumfrage der Games-Branche, US-Studie zur DLC-Kaufbereitschaft

Redaktion   //   April 14, 2010   //   0 Kommentare

FFF Bayern fördert Spieleentwicklung mit 197.000€

Die zweite Runde der bayerischen Games-Förderung ist abgeschlossen: Der Vergabeausschuss des FilmFernsehFonds (FFF) fördert fünf Projekte mit einer Gesamtsumme von 197.000€. Den größten Anteil von 78.000€ erhält die Prototypenentwicklung des Browsergames „Generation Zero“: Das Point&Click-Adventure wird vom Münchener Studio Reality Twist entwickelt, der Spieler übernimmt die Kontrolle eines kleinen Jungen im Nachkriegsdeutschland. 

Die zweite Prototypen-Förderung erhält bumm film mit 59.000€ für sein Adventure „Bernd das Brot und die Unmöglichen“, das ebenfalls im Browser laufen soll und auf den bekannten TV-Figuren basiert. Im Bereich Konzeptentwicklung sicherten sich drei Projekte jeweils 20.000€: „Universe of Culture“, ein Serious Game im Browser von Forty Games, „Geheimakte 3“ für PC, Wii und NDS von Neos Film und der PC- und Xbox-360-Titel „Keep the Sheep“ von Wolpertinger Games. 

Die Förderung wurde im September 2009 von der Bayerischen Staatsregierung gemeinsam mit dem FFF Bayern ins Leben gerufen und unterstützt kulturell und pädagogische Computerspiele mit einem jährlichen Budget von 500.000 €. Über die Vergabe der Gelder entscheiden zweimal jährlich ein Gremium aus Vertretern der Politik, Kultur und Wirtschaft. Details zu den geförderten Projekten gibt es unter www.fff-bayern.de/fileadmin/user_upload/Games_April_2010__1_.pdf

Quellen: FFFGamesMarkt

Aktuelle Gehaltsumfrage: US-Lohn fällt um 4%, Frauen sind Mangelware

Game Developer Research hat die Ergebnisse seines jährlichen Gehaltssurveys veröffentlicht. Demnach fiel in den USA der durchschnittliche Lohn im Krisenjahr 2009 um 4% von $79.000 auf $75.573. Am besten verdient wird weiterhin im Business Development und Marketing mit durchschnittlich $96.408 pro Jahr. Dahinter folgen bereits die Programmierer, die sich über $80.320 auf dem Gehaltszettel freuen – bei mehr als sechs Jahren Berufserfahrung liegt diese Summe sogar um bis zu 36% höher. Das Schlusslicht bilden wieder einmal Mitarbeiter aus der Qualitätssicherung, hier werden im Schnitt $37.905 gezahlt. Erfahrung und leitende Posten lohnen sich allerdings auch hier: QA-Mitarbeiter, die mehr als sechs Jahre im Geschäft sind, verdienen mehr als das Doppelte. 

In Großbritannien hingegen trotzen die Entwickler-Löhne der Wirtschaftskrise: Obwohl der Markt um 18% eingebrochen ist, stiegen die Löhne um rund 3%. Auch hier stehen die Programmierer oben auf der Lohnliste, die Qualitätssicherung ganz unten. Frauen bleiben in der Branche allerdings weiterhin Mangelware, nur 6,6% der Beschäftigten sind weiblich. Die meisten Angestellten sind zwischen 25 und 39 Jahre alt und sprunghaft: Die Wechselquote der Branche ist mit 13% überdurchschnittlich hoch.

Quellen: Gamasutra, Edge 1, Edge 2, GamesMarkt

53% der US-Teenager zahlen für Download-Inhalte

Laut einer Studie der Investmentfirma Piper Jaffray sind 53% der amerikanischen Teenager bereit, für zusätzliche Inhalte und Gegenstände von Konsolenspielen (DLC) zu bezahlen. Jugendlichen stellen in den Staaten etwas mehr als die Hälfte aller Gamer, 8% des Taschengelds werden für Spiele ausgegeben. 2004 lag dieser Anteil noch bei mickrigen 3%. 

38% der Teenies würden Mobile Games kaufen, 14% besitzen bereits ein iPhone und nutzen es als Spieleplattform. Social Games auf Facebook & Co. werden von etwa 25% der Befragten gespielt. Für die Studie wurden rund 900 Teenager aus zwölf amerikanischen Städten sowie weitere 5.100 Jugendliche online befragt. Das Durchschnittsalter der Befragten liegt bei 16,7 Jahren. 

Quellen: GamasutraEdge

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