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13. April 2010: iPad-Alternative aus Deutschland, Microsoft will Smartphone-Markt erobern, Visual Studio 2010 veröffentlicht

Redaktion   //   April 13, 2010   //   0 Kommentare

WePad: Offene Tablet-Plattform aus Deutschland

Apple-Konkurrenz aus deutschen Landen: Die in Gründung befindliche WePad GmbH stellte in Berlin einen Prototypen des Tablet-Computers WePad vor, der sich als Alternative zu Apples iPad positioniert. Die dahinter stehenden Firmen Neofonie GmbH (Berlin) und 4tiitoo AG (München) priesen den mobilen Computer als offene Distributionsplattform für Online-Inhalte ohne Preisdiktat und Zensur an.

Das Basismodell mit 16 GB Flash-Speicher und WLAN soll mit 449 € etwas günstiger als das iPad sein, wer UMTS, GPS und einen Full HD Videochip haben will, muss 569 € auf den Tisch legen. Als Betriebssystem fungiert Linux, wodurch das Tablet auch mit Android-Anwendungen kompatibel ist. Eine Webcam, Licht- und Beschleunigungssensor sind ebenfalls an Bord und im Gegensatz zur Konkurrenz läuft beim WePad Adobe Flash direkt im Browser, was das Gerät vor allem für die zahlreichen Flash-Games interessant macht. Die Hersteller freuen sich bereits über 20.000 Vorbestellungen, der Verkaufsstart ist für Juli 2010 geplant – wenn auch zunächst in kleinen Stückzahlen. 

Quellen: HeiseGolem

Kampfansage: Microsoft kündigt eigene Smartphones an

Auch Microsoft ist auf dem Kriegspfad gegen Apple: Der Software-Riese steigt mit zwei eigenen Geräten in den Mobile-Markt ein. Kin One und Kin Two sind mit Touchscreen und Tastatur ausgestattet und speziell auf den Zugang zu sozialen Netzwerken ausgerichtet. So kann man etwa wichtige Kontakte markieren, die beim Abrufen von Daten aus Twitter, Facebook oder MySpace bevorzugt behandelt werden. Im Kern der Microsoft-Handys steckt der Tegra-Chip von nVidia, der bereits im Mediaplayer Zune HD verbaut ist. 

Kin Two ist mit seiner Tastatur im Querformat und einem größeren Speicher für Vielnutzer gedacht, Kin One soll mit weniger Leistung und kleinerem Format Gelegenheitsnutzer ansprechen. Für die Verwaltung der Daten setzt Microsoft auf Cloud Computing – so steht dem Nutzer deutlich mehr Speicherplatz zur Verfügung. In den USA werden die Geräte ab Mai bei Verizon Wireless erhältlich sein, in Europa übernimmt Vodafone ab Herbst den Vertrieb. Preise und weitere technischen Details wurden nicht genannt. 

Quellen: GamesMarktSpiegel Online

Visual Studio 2010, Silverlight 4 und .NET 4 veröffentlicht

Microsofts nächste Generation an Entwicklertools ist fertig: Visual Studio 2010, .NET Framework 4 und Silverlight 4 sollen noch in dieser Woche zum Download freigegeben werden. Die neue Version von .NET Framework erlaubt parallele Programmierung sowie funktionale und dynamische Sprachen. Die Unterstützung für Webanwendungen wurde verbessert und die Funktionen für den Datenaustausch mit anderen Systemen erweitert. Auch Microsofts Flash-Alternative hat zahlreiche Neuerungen im Gepäck: Silverlight 4 bietet erweiterte Funktionen zur Ausführung von Software außerhalb des Browsers und enthält jetzt mehr als 60 vorgefertigte Controls, die vom Entwickler angepasst werden können. 

Die Entwicklungsumgebung Visual Studio ermöglicht jetzt erstmals die Nutzung mehrerer Monitore und unterstützt die Multitouch- und Ribbon-Benutzeroberflächen von Windows 7. Zudem gibt es verbesserte Funktionen zur Sharepoint-Entwicklung und eine Einbindung der Model-View-Controller-Technik von ASP.Net. Erweiterte Designwerkzeuge ermöglichen den einheitlichen Entwurf von Desktop-, Web- und mobilen Anwendungen auf Basis von WPF und Silverlight – mit Gratis-Erweiterungen können auch Anwendungen für Windows Phone 7 entwickelt werden. Eine detaillierte Präsentation aller Features wird vom 4. bis 6 Mai auf der Teamconf 2010 in München stattfinden. 

Quellen: HeiseGolem

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